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von Wellenrauschen zu Wüstenstille..

Ein Land, am südlichen Rand des Mittelmeeres gelegen, Afrika zugehörig und doch noch mit einem Stück des Herzens in Europa. Erst 1962 von Frankreich in die Unabhängigkeit entlassen, suchte sich Algerien seinen schmerzvollen Weg zur eigenen Identität. Die lange Mittelmeerküste mit ihren pittoresken Häfen, das Atlas Gebirge und einige der schönsten Teile der größten Wüste der Welt, der Sahara, die Vielfalt der Kulturen und Menschen machen Algerien zu einem Land für alle Sinne. Da sind die steinzeitlichen Felsgravuren, bis zu 10 000 Jahre alt, die belegen dass die Sahara einst eine blühende Landschaft mit Bäumen und tropischen Tieren war. Da sind die Volksstämme der Sahara, allen voran die Tuareg, auch die „Ritter der Wüste“ genannt. Mit Schilden und Schwertern bewaffnet, auf ihren weißen Reitkamelen hinterließen sie diesen Eindruck bei der ersten Begegnung mit den Kolonialtruppen. Tuareg heißt übersetzt „ die von Gott Verlassenen“, sie selbst bezeichnen sich jedoch als „Imushaq“ was einfach „freie Menschen“ bedeutet. Frei ziehen sie mit ihren Herden durch das Land, ohne Einschränkung durch die Grenzen zu den Nachbarländern. Frei sind auch die Frauen der Tuareg, die, im Gegensatz zu den Männern, nicht verschleiert sind und selbst bestimmt leben können. Die kulturhistorischen Monumente Algeriens umfassen eine Zeitspanne von mehreren Jahrtausenden. Vom klassischen Altertum der Numidier und Römer, über moslemisches, türkisches, bis zu kolonialem Erbe. Nicht zu vergessen, kam auch das Christentum aus Afrika. Hier entwickelte sich das christliche Denken. Der große Kirchenvater Augustinus, wurde in Souk Ahras, dem antiken Thaugaste, geboren. Seine „Bekenntnisse“, die erste Biographie der westlichen Literatur, in denen er seine Gedanken über Mensch und Gnade, über Geschichte und Sünde darlegt, üben heute noch Einfluss weit über die Kirche hinaus. Algerien also, ein Land voller Schönheit und Gegensätze. Wie der ganze Maghreb eine einzigartige Symbiose zwischen Europa, Orient und Afrika.

Niemand hinterlässt Spuren in der Wüste, Aber die Wüste hinterlässt Spuren in den Seelen der Menschen (Tuareg Weisheit)

1. Tag Anreise
Flug von Deutschland nach Algier.

2. Tag Phönizierland
Fahrt nach Tipasa und Besichtigung der zum UNESCO Welterbe zählende römischen Stadt. Weiterfahrt über Cherchell, dem antiken Caesarea, nach Oran.

3. Tag Pop & Mode
Gang durch Sidi El Houari, die Altstadt Orans mit ihren Hinterlassenschaften aus 1 000 Jahren Geschichte.

4. Tag Marmorne Perle Algeriens
Fahrt durch die großartige Landschaft des Tell Atlas nach Tlemcen, genannt die „marmorne Perle Algeriens“.

5. Tag Erg – große Sandwüste
Über die Bergkette der Ksouer Berge nach Ain Sefra, am Rande des Gran Erg Occidental. Bei Ain Ouarka sehen Sie prähistorische Felsgravuren.

6. Tag Wüstenfeeling
Besuch von Bechar und Taghit, reizvollste Oasen mit Palmenwald inmitten traumhafter Sanddünen. In den umgebenden Felsgebieten finden sich weitere Felsgravuren. Fahrt nach Beni Abbes.

7. Tag Tuaregland
In Beni Abbes Rundgang und Besuch des Zentrums f. Sahara Forschung. Weiter auf der „Palmenstraße“ zur roten Oase Timimoun.

8. Tag Timimoun – die rote Oase -
Ausführlicher Rundgang in der Oase. Treffen mit den Tuareg, den „blauen Menschen“ so genannt nach ihrer indigo-blauen Kleidung.

9. Tag Land der Palmen
Unser erstes Ziel ist die Oasenstadt El Golea, genannt die Stadt der 100 000 Palmen. Weiterfahrt nach Ghardaia, dem Zentrum der Mozabiten, die Aristokraten des Maghreb gelten.

10. Tag Heilige Stadt
Stadtrundgang in Ghardaia und Fahrt nach Beni Isguen, der heiligen Stadt und Unesco Weltkulturerbe.

11. Tag Sandrosen
Fahrt nach Ouargla, der größten Palmenoase, bekannt für seine Sandrosen. Weiter geht es über Temacine nach Touggourt mit seinen grandiosen Sanddünen.

12. Tag Stadt der „ tausend Kuppeln“
Fahrt nach El Oued, der Stadt der „ tausend Kuppeln“. Rundgang über den lebhaften, großen Markt und Weiterfahrt zur Oase Biskra.

13. Tag Am Fuße der „Montes Aurasii“
Fahrt über Timgad, dem antiken Thamugadi, nach Batna und Constantine. Bummel durch die Stadt und die Kasbah.

14. Tage Djemila – die Schöne
Durch die liebliche Landschaft der Kabylie nach Djemila, der Schönen unf Bejaja.

15 Tag Heimreise
Über Tizi-Ouzou nach Algier zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.

„Die Sahara ist der Garten Allahs, aus dem dieser alles Überflüssige menschliche und tierische Leben entfernt hat, damit es einen Ort gebe wo er in Frieden wandeln könne“ (Arabisches Sprichwort)

 

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