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Mali – eine Entdeckungsreise entlang des Niger

Eines der kulturhistorisch interessantesten Länder Westafrikas ist Mali. Hier hat sich die hohe Kultur der sudanesischen Königreiche erhalten, deren Hauptstädte größtenteils im heutigen Mali lagen. Wir beginnen unsere Reise in Bamako, der Hauptstadt Malis. Weiter führt unsere Route entlang der einzigartigen Lehmmoscheen ins Dogonland mit den spektakulären Falais von Bandiagara. Zu Fuß, mit Geländefahrzeugen und mit einer einheimischen Pinasse entdecken wir die Hauptattraktionen Malis und erkunden dabei wüstenhafte Savannengebiete, wasserreiche Flusslandschaften, Dörfer der verschiedenen Volksstämme und bunte afrikanische Märkte. Ziel unserer Reise ist Timbuktu - einst genannt „die goldene Stadt“, welche auf Forscher und Abenteurer wie Heinrich Barth und René Caillé eine geradezu magische Anziehung ausübte. Tauchen Sie ein in eine andere Welt - ungewohnte Gerüche und Geräusche, Landschaften und Dorfstrukturen, unzählige Sprachen und stolze Volksstämme, welche dem fremden Reisenden allgemein sehr freundlich und aufgeschlossen begegnen.

1. Tag: Anreise
Flug mit der Air France über Paris nach Bamako, der Hauptstadt Malis, malerisch am Niger gelegen.

2. Tag: Bamako und Segou
Morgens Besichtigung von Bamako. Am Nachmittag Fahrt durch die Savanne nach Segou, ehemals Zentrum des Bambara-Königreichs (ca. 240 km).

3. Tag: Über San nach Mopti
Fahrt über San mit seiner alten Moschee nach Mopti, der alten Handelsstadt (ca. 370 km).

4. Tag: Im Land der Dogon
Fahrt entlang des markanten Steilabfalls von Bandiagara ins Dogonland, eines der beeindruckendsten Landschaftsgebiete des Sahel und Lebensraum der Dogon.

5. Tag: Im Land der Dogon
Heute wartet ein ganz besonderes Erlebnis auf uns – eine Sigui-Zeremonie. Bei diesem Maskentanz erwachen die Tier- und Dämonenmasken im Rhythmus von Trommeln, Pfeifen und Triangeln zum Leben.

6. Tag: Von Bandiagara nach Djenne
Auf unserem Weg nach Djenne besuchen wir die Grotte von Songho, Initations- und Beschneidungsplatz für heranwachsende Knaben. In Djenne besuchen wir den berühmten Montagsmarkt.

7. Tag: Von Djenné nach Mopti
Rückfahrt nach Mopti (ca 180 km), vorbei an Dörfern der Fulani und Bozo. Am Nachmittag haben wir Zeit, im Rahmen einer Stadtbesichtigung in das Treiben einzutauchen.

8.+ 9. Tag: Mopti – Timbuktu / Leben am Fluss
Von Mopti aus startet die dreitägige Fahrt mit einer Pinasse nach Timbuktu. Das rund 15 Meter lange Holzboot ohne Kiel ist ausgestattet mit einem Strohdach, Sitzbänken mit Blick in Fahrtrichtung und einem Außenbordmotor. Während der Fahrt haben wir genügend Zeit für Landgänge, Vogelbeobachtungen oder die beschaulichen Dorfszenen entlang des Flusses zu fotografieren. Das Naturreservat des Debo-See mit seiner einzigartigen Vogelwelt steht als erstes auf dem Programm.

 

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