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Marocco - ein maghrebinisches Märchen

schau mir in die Augen, Kleines............ein tiefen Einblick möchten auch wir Ihnen gewähren in ein Land ohnegleichen. In der Kultur Marokkos verschmolz die berberisch-arabische und andalusisch-maurische Kultur zu einer Synthese der ganz besonderen Art. Das schneebedeckte Atlasgebirge, Sandsturm gepeitschte Wüsten, fruchtbare Oasen, mächtige Königstädte, farbenfrohe Souks, all das repräsentiert der afrikanische Eckpfeiler des Islams für Europa. Doch auch die Geschichte dieses Landes ist durchwirkt von Rätseln. Noch nicht geklärt ist die Herkunft der Wüstensöhne, ein vermutetes Alter von etwa 10tsd. Jahren klingt recht mythisch. Erst zur Zeit der Phönizier wurde Aktuelles für die Nachwelt schriftlich festgehalten, und auch hier gleicht die wahre Geschichte einem orientalischen Märchen. Stillen Sie Ihre Sehnsucht nach Orient auf ganz besondere Weise. Reisen ohne die so leidliche Hast durch ein Land voller Geheimnisse. Entdecken Sie die Geschichte und Zukunft eines modernen Königreiches in einer Vielfalt von visuellen und akustischen Anregungen. Erfahren Sie orientalische Lebensweise in mächtigen Kasbahs und exquisiten Maisons mit kulinarischen Genüssen der Sonderklasse .................................erfüllen Sie sich einen Traum von 1001 Nacht.

 

Reisebeschreibung:

1.Tag Anreise
Flug von Frankfurt nach Casablanca in Marokko. Gleich nach der Ankunft erfolgt der Transfer in das geplante Hotel.

2.Tag Die weiße Stadt
Am Vormittag des findet nach dem Frühstück eine Begrüßungs – und Informationsrunde statt, dabei lernen Sie Ihren persönlichen Reiseführer näher kennen. Sodann beginnt das Programm mit einer kurzen Stadtrundfahrt in Casablanca, jeder zehnte Marokkaner lebt in dieser vom Wohlstand geprägten Stadt. „Play it again .....“ wer diesen Kultfilm noch nicht sah hat jetzt die Chance die betreffende Stadt zu erleben. Fahrt durch die neue Medina mit interessanten Überbleibseln der französischen Kolonialperiode. Sie besuchen den bekannten und umstrittenen „Leuchtturm des Islams“ die Moschee des verstorbenen Königs Hassan II. Tausende von Handwerkern gestalteten die für 80 000 Gläubige Platz bietende Stätte des Glaubens, halb auf dem Wasser und halb auf marokkanischem Boden liegt das nun größte Bauwerk des Landes. Nur ein Steinwurf trennt Casablanca von Rabat, der eigentlichen Hauptstadt Marokkos. Im Gegensatz zu Casablanca kann Rabat auf eine lange Geschichte zurückblicken. Hier beginnt die Besichtigung von Rabat. Durch das Tor „Bab el-Had“ mit Resten der Almohadenmauer aus dem 12 Jh. betreten Sie die alte Stadt kurz Medina, ein noch recht einfacher Bazar mit unaufdringlichen Händlern. Durchquert man die Medina erreicht man das Oudaia-Tor „Bab al Kasba“ ein wunderbares Beispiel für dekorative Steinmetzarbeit aus dem 12 Jh.. Die Strasse der Kasbah führt zur ältesten Moschee Rabats und einem Aussichtsplatz mit guter Gelegenheit die neue Lust nach The´ al Menthe zu stillen. Gut gestärkt geht es weiter mit dem Hassan-Turm aus dem 12 Jh. und dem Mausoleum Mohammed V mit den Meriniden-Gräbern. Die Außenanlage des Königlichen Palastes bildet den Abschluss der heutigen Besichtigungstour. Zimmerbezug im Hotel. Das Abendessen nehmen wir im Hotel ein.

3.Tag Die Sonnenstadt
Nach einem ausgedehnten Frühstück führt Ihre Route nach Meknes im Herzen Marokkos. Der Alauiten-Sultan Mulai Ismail wurde auch der Sonnenkönig Marokkos genannt und ganz nach seinem großen Vorbild verhalf er seiner Stadt zu prächtigen Schönheit, sehen Sie selbst! Das beeindruckende Tor „Bab Mansour“ wird von einer 25 km langen Mauer eingefasst, die eine Vielzahl weiterer Tore beherbergt. Die Koranschule „Medersa Bou Inania aus dem 14 Jh. ist eines der schönsten Beispiele für arabo-islamische Baukunst in Marokko. Weiter geht es mit der Pilgerstelle Moulay Idriss, unweit Meknes. Mythische Stimmung und die Schönheit der Gebäude helfen Ihnen bestimmt über das Eintrittsverbot für Ungläubige hinweg. Hier ruht der Urenkel Mohammeds und Gründer der ersten islamischen Dynastie in Marokko, ein ganz besonderer Ort für Pilger also. Das auf dem Weg nach Fes gelegene Volubilis zeugt von ganz anderen Begebenheiten. Hier lag der Hauptstützpunkt der römischen Provinz Mauretania Tingitana, der äußerste westliche Punkt des Reiches. Die herausragenden Zeugnisse römischer Baukunst wie den Triumphbogen, das Haus des Orpheus und eine Ölmühle kann man noch bestaunen. Gegen Abend erreichen Sie Fes, die kultivierteste aller Königstädten. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

4.Tag Die Tausendjährige
Ganztägige Exkursion in die märchenhafte Stadt Fes. Auf eine gut tausendjährige Geschichte und einer vielschichtigen Bevölkerung kann die Stadt schauen, alle Bauwerke und Sozialstrukturen sind entstanden aus der vorausschauenden Regierungsart des Idriss Clans. Wir beginnen die Tour im Gerber- und Färberviertel der Medina (immer der Nase nach), dem zugleich ältesten Teil der Stadt. Quer durch die Handwerkerviertel erreichen wir das Tor „Bab Boujeloud“ lassen Sie sich nicht täuschen, obwohl die Verzierung sehr alt anmuten ist das Tor im 20 Jh. erbaut worden. Die nächste Station ist die Medersa Bou Inania, richtig - die Koranschule aus dem 14 Jh. geht auf die Meriniden-Dynastie zurück und gehört zu den herausragendsten Baudenkmäler des Landes. Die Karaouine-Moschee aus dem 9 Jh. bietet Ihnen nur die Außenseite und einen ausgedehnten Blick in den zauberhaften Innenhof, vom Portal aus natürlich, denn auch hier gilt für Nichtmoslems „Eintritt verboten“. Der Mellah „Juden Viertel“ bietet Ihnen seine Synagoge zur Besichtigung an, hier wird Ihnen der Reiseführer über das Judentum in Marokko und dessen Entwicklung erzählen. Das Mausoleum von Idriss II (auch hier darf nur kurz geblickt werden) bildet den Abschluss eines faszinierenden Rundganges. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag Das Altlasgebirge
Vom heutigen an eröffnet sich Ihnen eine ganz andere Welt. Unsere Route führt Sie in die Wüste. Doch zuerst fahren wir am Vormittag über den Mittleren Atlas bis in das berühmte Ziztal bei Er Rachidia. Eine große Pause (Spaziergang) verbringen Sie in den Schluchten des ZIZ bevor Sie, nach der Überquerung des Hohen Atlas, sich dann dem Tagesziel Ziel Erfoud nähern. Es ist eine freundliche moderne Stadt die als Ausgangspunkt für die zahlreich gedrehten Filme im Land genutzt wird. Fast jeder Einwohner hat schon als Komparse in einem dieser Filme mitgespielt. In der Stadt besuchen Sie einen Handwerksbetrieb für Fossilienverarbeitung. Die ganze Gegend um Erfoud arbeitet und lebt von einem unerschöpflichen Vorrat in der örtlichen Gesteinsschicht. Es ist nicht nur sehr interessant sonder auch sehr schön anzusehen, was mit doch recht einfachen Mitteln bei der Veredelung erreicht wird. Wer möchte kann am späten Nachmittag natürlich auf der geplanten Wüstentour mit Jeeps (fakultativ) mitmachen. Es geht hinaus in die Sahara bis zu den ersten riesigen Sanddünen, also genau das Bild, das wir doch alle in unseren Träumen bereithalten. Ein sicher unvergessliches Erlebnis ist der Sonnenuntergang von diesen Dünen aus besehen. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde einfach und man sowie frau sollte etwas abgehärtet am hinteren Ende sein. Das Abendessen findet wie im Hotel statt.

6.Tag Strasse der Kasbahs
Durch das Land der Berber entlang der „Strasse der Kasbahs“ fahren Sie zur berühmten Schlucht des Todra. Nach der Ankunft in Tinerhir begeben Sie sich zur immergrünen Schlucht für eine leichte Wanderung. Bis zu 400 m ragen die Felswände der Schlucht empor. Während der Trockenzeit kann Mensch und Tier diese Schlucht durchgängig als Strasse benutzen. Das schmucke Todra-Dörfchen Tinerhir ist bekannt für seine Gold- und Schmuckarbeiten. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Ouarzarate. Unterwegs besichtigen Sie etwas abseits der Strasse von Skoura eine der schönsten Kasbahs Maroccos. Ouarzazate gilt als Ausgangspunkt für die umliegenden Oasen. Der sonntägliche Markt bietet eine verschwenderische Fülle von Henna, Rosen, Kümmel, Wermut, Töpfereien und den berühmten Ouzguita-Teppichen. Sie übernachten und essen Hotel.

7.Tag Rastplatz der Wüstensöhne
Sie machen sich heute auf den Weg zum Tichka-Pass im Hohen Atlas am 7.Tag. Etwa 30 km hinter der Stadt führt eine Piste zur Kasbah von Ait Ben Haddou. Das Sandschloss liegt inmitten (Frühling) blühender Mandelbäume und ist von außer gewöhnlicher Schönheit. Als Kulisse für Filme wie Lawrence von Arabien wurde es entsprechend gepflegt und schließlich in als Weltkulturerbe in den Katalog der UNESCO aufgenommen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang folgt die Fahrt über den Pass in Höhe von ca. 2100 m. Am späten Nachmittag erreichen wir dann Marrakech.

8.Tag Die Perle Marokko´s
Ganztägige Besichtigung in der Stadt der Könige Marrakesch. Begonnen wird beim Wahrzeichen der rund tausendjährigen Stadt, der Koutoubia Moschee aus dem 12 Jh. mit Minarett, es folgt der wunderbare Garten der Manara und die prachtvollen Saadiergräbern. Der Palast Bahia aus dem 19 Jh. weist sogar ein Harem als sein Eigen aus. Das Museum im Dar Si Said Palast beherbergt marokkanische Volkskunst, meist aus der Berberregion im Süden. Nach einem späten Mittagsmahl ist es nun endlich soweit, der berühmte Djemaa el Fna öffnet uns sein Schauspiel. Nordafrikas farbigster Marktplatz beginnt zu pulsieren. Gaukler, Akrobaten, Jongleure, Märchenerzähler, Feuerschlucker, Schlangenbeschwörer, Wahrsager, tanzende Derwische, Musiker, Spielleute und Verkäufer allerhand Schundes beginnen den Platz zu beleben. Hier gibt es nichts was es nicht gibt und kein Wunsch bleibt offen. Man fühlt sich wie in einem riesigen Freilufttheater, doch Vorsicht ist geboten, auch die Taschendiebe sind stets gegenwärtig. Wer sich nun, fast am Ende der Reise, etwas sicher fühlt im Getümmel eines orientalischen Marktes, der kann sich auf Erkundungstour in den angrenzenden Souk begeben, auch hier bitten wir Sie sich vorsichtig an die vielfältigen Angebote heranzutasten. Am Abend besteht die Möglichkeit (fakultativ) eines Besuchs im Chez Ali – einem stimmungsvollen Berberfest mit großartiger Folkloreshow und Abendessen. Übernachtung wie am Vortag.

9.Tag Künstlerstadt
Es geht es an der Küste etwa 170 km weiter in das Fischerstädtchen Essouira. Mogadier, wie die Stadt vor der Unabhängigkeit hieß, existierte schon in phönizischen und römischen Zeiten. Zur neueren Geschichte gehört wohl der Aufenthalt von Orson Welles. Er drehte hier den oft verkannten Film Othello. Nun können Sie den Hafen und die Festungsmauern auf eigene Faust erkunden oder Sie genießen einen The´ al Menthe in einem der vielen Hafencafe´s. Das Abendessen nehmen wir am Meer in einem Fischrestaurant zu uns. Nach dem Abendessen erzählt Ihnen Ihr Reiseführer auch die Geschichte der Juden von Essauria.

10.Tag Meeresbrise
Nach einem gemütlichen Frühstück und Freizeit machen Sie sich am späten Nachmittag auf den Weg wieder auf den Weg nach Casablanca. Dort angekommen essen Sie noch einmal am Hafen, in einem der berühmten Fischrestaurants Casablancas, zu Abend. Später geht es dann zum Flughafen von Casablanca und es folgt der Rückflug nach Frankfurt.

Früh am Morgen des 11.Tages landen Sie in Frankfurt. Auf ein Wiedersehen im Land des Abendrots..................

 

© via cultus Änderungen vorbehalten

 

Leistungen:

 

Reisezeit:
20. bis 30. Oktober 2010

 

Reisepreis:
€ 1 025,00 /pro Person im DZ
Einzelzimmerzuschlag € 180.00

 

E-Mail an Via Cultus >>

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