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Peru

Lima- „Stadt der Könige“ und einst Zentrum der spanischen Macht– hat ihren Reiz bis heute nicht verloren: Die koloniale Altstadt, das private Goldmuseum und das moderne Stadtviertel Miraflores erwarten Ihren Besuch. Die nur aus großer Höhe zu erkennenden Wüstenbilder von Nazca sind bis heute rätselhaft– Ihr Reiseleiter kennt einige Theorien. Die aus weißem Tuffstein erbaute Stadt Arequipa, gilt mit ihren prachtvollen Residenzen und kostbar ausgestatteten Kirchen als die schönste Kolonialstadt Perus. Der Colca-Canyon, über Jahrhunderte von der Außenwelt abgeschnitten, ist ein ausgesprochen guter Platz, um die Könige der Anden– Kondore– zu beobachten. Nach dem Mythos der Inkas stiegen die Kinder des Sonnengottes Manco Capac und Mama Occlo einst aus dem Titicaca-See, um das Reich der Inka zu gründen. Die Stadt Cuzco– „Der Nabel der Welt“– beeindruckt mit ihren Inkabauten und den nach der Eroberung durch die Spanier in der Kolonialzeit erbauten prachtvollen Kirchen, Klöstern und Patrizierhäusern. Die sagenumwobene Andenstadt Machu Picchu erreichen Sie entlang eines Pfades, auf dem schon die Inkas dorthin gelangten. In ca. vier Stunden wandern Sie leicht bergauf zur Inkafestung Wiñay Wayna. Am Sonnentor Intipunko haben Sie das erste Mal den grandiosen Blick auf die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu– der wohl überwältigendste Moment der Reise.

Sie können von Cuzco via Lima nach Hause fliegen oder ein ganz besonderes Regenwald-Erlebnis anschließen: Das Tambopata-Naturreservat gilt als eines der unberührtesten Regenwaldgebiete Perus. Vier Tage verbringen Sie tief im Regenwald in einmalig gelegenen Lodges und sehen u. a. eine Vielzahl bunter Papageien und Aras.

1. Tag: Anreise
Morgens Flug von Frankfurt nach Lima. Am frühen Abend werden Sie in Lima von Ihrem Reiseleiter empfangen und zum zentral gelegenen Hotel „Mariel“ mit modern eingerichteten Zimmern gebracht. Das Hotel liegt in Miraflores, einem Stadtteil mit vielen Grünanlagen.

2. Tag: Von Lima nach Paracas
Am Vormittag führt Sie Ihr Reiseleiter durch die „Stadt der Könige“. Auf dem Stadtrundgang sehen Sie u. a. den Plaza Mayor, die mächtige Kathedrale, den Erzbischofs- und den Regierungspalast und die Kirche San Franzisco. Nachmittags fahren Sie ins ca. 250 km südlich von Lima gelegene Paracas. Auf dem Weg besichtigen Sie die Tempelstadt Pachacamac. Die Panamericana führt Sie durch eine Landschaft voller Kontraste– Wüsten und fruchtbare Täler wechseln einander ab.

3. Tag: Ballestas-Inseln, Ica und Nazca
Per Motorboot gelangen Sie zu den Ballestas-Inseln, die auch „Kleine Galapagos-Inseln“ genannt werden. Tausende Meeresvögel und Seelöwen können Sie in diesem Naturschutzgebiet beobachten. In Ica, der Weinstadt Perus, besichtigen Sie das archäologische Museum mit Funden aus der Nazca- und Paracaskultur. Nach einem Spaziergang an der malerischen Lagune von Huacachina fahren Sie nach Nazca.

4. Tag: Von Nazca nach Arequipa
Auf der Panamericana, die hier auch „Wüstenautobahn“ genannt wird, fahren Sie entlang der Pazifikküste von Nazca nach Arequipa. Sie unternehmen einen kleinen Spaziergang am Meer. Am Abend erreichen Sie die ein Stück landeinwärts gelegene und von Vulkanen umgebene Oasenstadt Arequipa.

5. Tag: Arequipa
In Arequipa ist der spanische Einfluss auf die Architektur noch besonders gut zu erkennen. Bei der Stadtführung am Vormittag werden Sie die wunderschöne Kathedrale und die Jesuitenkirche La Compañía bewundern können. Das Kloster Santa Catalina stellt das bedeutendste Beispiel kolonialer Architektur des 16. Jahrhunderts dar. Bei einer Führung erhalten Sie Einblick in das streng religiöse Leben dieser Zeit.

6./ 7. Tag: Colca-Tal
Der zweitägige Ausflug in das malerische Colca-Tal, führt auf dem Hinweg über eine Hochebene, auf der Lamas, Alpacas und Vicuañas ihren natürlichen Lebensraum haben. Im Indiodorf Coporaque erwartet Sie ein besonderes Abendessen in der komfortablen „Mama Yacchi“ Lodge. Am nächsten Morgen fahren Sie früh zum sogenannten „Kreuz des Kondors“, von wo Sie einen beeindruckenden Blick in die 4.300 m tiefe Schlucht haben.

8. Tag: Vom Colca-Tal nach Puno
Der Weg nach Puno führt Sie durch eine urige Vulkanlandschaft, anschließend durchqueren Sie ein Hochplateau, auf dem nur Pampagras wächst. Endlose Weite und majestätische Berge prägen die Landschaft, in der große Alpaca- und Lamaherden grasen. Sie erreichen am späten Nachmittag Puno am Ufer des Titicaca-Sees. Kurz vor Puno besichtigen Sie die Grabtürme von Sillustani- eine archäologische Stätte aus der Vorinkazeit.

9. Tag: Titicaca-See
Am Morgen bringt Sie ein Motorboot zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indianer. Sie erhalten Einblick in die Tradition und Lebensweise dieses auf dem Titicaca-See lebenden Stammes. Diese Indianer leben noch heute ohne Privateigentum nach dem alten System der Inkas in einer Art Genossenschaft. Die Männer stricken und die Frauen weben Textilien feinster Art. Bei einer Wanderung über die Insel werden Sie von Inselbewohnern begleitet, die ihre Lamas und Schafe vor sich hertreiben.

10. Tag: Per Andenzug nach Cuzco
Am Morgen werden Sie zum Bahnhof gebracht. Die ca. 9-stündige Andenzugfahrt von Puno nach Cuzco (430 km) ist ein Erlebnis für sich. Sie fahren erster Klasse durch das weite Altiplano, vorbei an verträumten Indiodörfern bis hin zum höchsten Pass La Raya auf 4.313 m. Das Mittagessen wird im Zug serviert, am Abend erreichen Sie die im „Heiligen Tal der Inkas“ gelegene Stadt Cuzco.

11. Tag: Heiliges Tal der Inkas
Die schönsten Inkaterrassen Perus und viele bedeutende Inkastätten liegen im Urubambatal- auch „Heiliges Tal der Inkas“ genannt. Sie fahren zu den Salzsalinen von Maras. Hunderte kleine Becken schimmern in unzähligen Weißtönen und hinterlassen pures Salz, sobald das Wasser verdunstet ist. Sie wandern ca. eine Stunde zwischen den Salinen hindurch hinab ins Tal. Wieterfahrt zur imposanten Inkafestung von Ollantaytambo.

12. Tag: Inka-Trail bis Machu Picchu
Per Zug gelangen Sie von Ollantaytambo bis zum sogenannten „Kilometer 104“. Hier hält der Zug kurz. Stetig leicht bergauf führt der Weg in ca. vier Stunden bis zur Inkafestung „Wiñay Wayna“, den wohl schönsten Ruinen des Inka-Trails. Nach der Besichtigung wandern Sie in ca. 1,5 Stunden bis zum Sonnentor Intipunko. Von hier haben Sie einen grandiosen Blick auf die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu, der wohl überwältigendste Moment der Reise.

13. Tag: Machu Picchu
Am Vormittag besichtigen Sie bei einem ausführlichen Rundgang die unzähligen Tempel, Paläste, Brunnen und Terrassen der faszinierenden Stadt. Etwa 1.000 Menschen lebten hier zur Blütezeit völlig autark. Der nahegelegene Berg Huayna Picchu ermöglicht einen sagenhaften Ausblick. Am späten Nachmittag fahren Sie mit dem Zug zurück nach Cuzco.

14. Tag: Cuzco
Vormittags erkunden Sie die Inkaruinen nahe Cuzcos: Kenko, Puca Pucara, Tambomachay und Sacsayhuaman. Nachmittags erkunden Sie zu Fuß die Museumsstadt Cuzco, in der sich indianischer und kolonialer Baustil mischen. Riesige, präzise behauene Steine des Sonnentempels Koricancha halten ohne Mörtel zusammen und zeugen von der beeindruckenden Baukunst der Inkas.

15. Tag: Flug von Cuzco nach Lima– Goldmuseum– Abflug
Vormittags erleben Sie den ca. einstündigen Flug über die Anden nach Lima. Sie haben genügend Zeit, das weltbekannte Goldmuseum mit seiner beeindruckenden Sammlung zu besichtigen. Anschließend werden Sie zum Flughafen gebracht. Abflug von Lima am frühen Abend.

16. Tag: Ankunft zu Hause
Landung auf dem Flughafen in Frankfurt am späten Nachmittag.

Verlängerung Regenwald:

15. Tag: Cuzco
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung in dieser einzigartigen Stadt. Sie können u. a. das berühmte Inka-Museum besuchen.

16. Tag: Von Cuzco in den Regenwald (Tambopata-Naturreservat)
Transfer zum Flughafen und ca. 30-minütiger Flug von Cuzco nach Puerto Maldonado. Während der zweistündigen Fahrt per Motorkanu zur Regenwaldlodge „Posada Amazonas“ können Sie erste Vogelbeobachtungen machen. Nachmittags wandern Sie durch den Regenwald zu einem 35 m hohen Aussichtsturm. Die komfortable Lodge ist in traditionellem Stil mit einheimischen Materialien gebaut.

17. Tag: Tambopata-Naturreservat
Am Morgen unternehmen Sie zu Fuß und per Kanu eine Exkursion zum Tres-Chimbadas-See, in dem die legendären Riesen-Fischotter leben. Anschließend fahren Sie mit dem Motorkanu in 3-4 Stunden bis hinein in das Herz des Tambopata-Naturreservats. Nach einer kleinen Wanderung auf dem Bamboo-Trail übernachten Sie im „Tambopata Research Center“ inmitten des Regenwaldes.

18. Tag: Tambopata-Naturreservat
Frühmorgens laufen Sie zu der nur ca. 500 m entfernt liegenden „Collpa de Guacamayos“. Hier finden sich Hunderte von Aras und anderen Papageien ein, um am salzhaltigen Ton zu lecken. Nach ausführlicher Beobachtung der Vögel wandern Sie auf dem Ocelot-Trail und gelangen zum Research Center zurück. Am Nachmittag wandern Sie zur weiteren Papageienbeobachtung zu einem Palmensumpf.

19. Tag: Tambopata-Naturreservat
Im Morgengrauen laufen Sie noch einmal zur Papageienlecke, der Beobachtung der Papageien in freier Natur und aus nächster Nähe kann man sich kaum entziehen. Anschließend bringt Sie das Motorkanu zurück zur Lodge „Posada Amazonas“. Sie genießen den Rest des Tages auf der Regenwald-Farm.

20. Tag: Von Puerto Maldonado nach Lima– Goldmuseum– Abflug
Morgens Transfer per Motorkanu zurück nach Puerto Maldonado und anschließend erleben Sie den ca. einstündigen Flug über die Anden nach Lima. Sie haben genügend Zeit, das weltbekannte Goldmuseum mit seiner beeindruckenden Sammlung zu besichtigen. Danach werden Sie zum Flughafen gebracht. Abflug von Lima am Abend. F

21. Tag: Ankunft zu Hause
Ankunft in Deutschland am Abend.

 

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