CHINA - Kunst und Kultur entlang der Seidenstrasse
Die erste von fünf Reisen auf der legendären alten Seidenstraße – eine der großen Traumrouten dieser Erde. Es ist eine Reise auf den Spuren der Abenteurer und Karawanen von Asien nach Europa.
Reißende Flüsse, mörderische Wüsten, singende Sandberge, wandernde Seen, hängende Klöster und Mauern sowie faszinierende Kunstwerke in buddhistischen Höhlen und Grotten nebst gro0artigen Tempelanlagen bleiben nicht ohne Wirkung auf uns „moderne Abenteurer“, wenn wir uns auf diesen unvergleichlichen Schmelztiegel der Kulturen einlassen.
1. Tag: Anreise Deutschland – Peking
Abflug mit renommierter Fluggesellschaft von Deutschland nach Peking.
2. Tag: Flug von Peking nach Dunhuang
Nach Ihrer Ankunft in China erfolgt gleich der Weiterflug nach Dunhuang. Sie werden hier von Ihrem Reiseleiter am Flughafen abgeholt. Transfer zum Hotel in Dunhuang. Chinesen gründeten Dunhuang im Jahr 121 v. Chr. Die Stadt Dunhuang gelangte im 13. Jhd. als Handelsknotenpunkt auf der Seidenstraße zu Bedeutung und Reichtum, wuchs zu einer Großstadt heran, die zeitweilig bis zu 100.000 Einwohner zählte. Heute ist Dunhuang eine moderne Stadt mit ca. 200.000 Einwohnern, die in einer großen Oase liegt, wo hauptsächlich Baumwolle und Melonen angebaut werden. Abendessen und Übernachtung.
3. Tag: Moagao-Grotten – Berg des Singenden Sandes - Mondsichelsee
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Publikumsmagneten von Dunhuang. Sie besuchen die unvergleichlichen Grotten von Mogao und die imposante Wüstenlandschaft vor den Toren der Stadt. Im Jahr 366, so besagt eine alte Inschrift, hatte ein buddhistischer Mönch namens Lezun vor den Toren Dunhuangs eine Vision. Über den Gipfeln des Mingsha Shan sei ihm ein magisches Licht erschienen, welches er als Zeichen der Götter deutete. Er soll daraufhin die erste Grotte zu Ehren Buddhas in die Sandsteinklippen im Tal von Dunhuang, geschlagen haben. Im Laufe der nächsten 1.000 Jahre folgten unzählige Gläubige seinem Beispiel. Von den ehemals 1.000 Kulthöhlen, die zwischen dem 4. und 13. Jhd. entstanden sind, ist heute noch fast die Hälfte erhalten. Die Grotten sind reich geschmückt mit rund 2.400 Heiligenbildnisse aus bemaltem Stuck, deren Größe zwischen einigen Zentimetern bis hin zu monumentalen 33m variiert. Hinzu kommen noch etwa 45.000 qm an Wandmalereien. Für die Wissenschaft sind die Bilder in den Mogao-Grotten von unschätzbarem Wert, denn nirgends in China haben sich Malereien aus dieser frühen Zeit besser erhalten als hier. Ein Gang durch die Mogao-Grotten ist wie eine Reise durch 1.000 Jahre chinesischer Kunst- und Kulturgeschichte. Sir Aurel Stein sagt: „Was ich in dem kleinen Raum zu Gesicht bekam, ließ mich die Augen aufreißen. Übereinander geschichtet, aber ungeordnet erblickte ich im trüben Licht der kleinen Lampe des Mönchs einen etwa drei Meter hohen Berg aus gebündelten Handschriften, der wie spätere Messungen ergaben, ein Volumen von fast 500 Kubikfuß hatte“. Sie fahren weiter nach Mingsha Shan, etwa 20 min vor den Toren Dunhuang findet man ein Stück Wüste wie aus dem Bilderbuch - Die Berg des Singendes Sandes, welche sich über ein Gebiet von 40 x 20 Km erstrecken. Bis zu 250 m hohe Dünen hat hier der feine gelbliche Flugsand gebildet – eine imposantesten Wüstenformationen an der nördlichen Seidenstrasse. Auch Marco Polo hörte von diesem Phänomen. Er berichtet, dass viele, die die Wüste durchstreiften, hier eine Rast einlegten. Nach einem wunderschönen Wüstenspaziergang erreichen Sie den Mondsichelsee (Yueya Chi). Mitten in den Dünen des Singendes Sandes liegt der kleine Mondsichelsee, der von einer Quelle gespeist wird und auf frühere Karawanen, die aus der Wüste kamen, wie eine Fata Morgana gewirkt haben muss. Wir werden gegen Abend erst weiterfahren denn am schönsten ist hier in der Abenddämmerung, wenn die Dünen weiche Schatten werfen. Abendessen und Übernachtung in Dunhuang.
4. Tag: Ulmenwaldtempel
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Yulinsi Shiku. Dieses Gebiet, in dem die Ulmenwaldtempel-Grotten liegen, ist eines der malerischsten entlang der Seidenstraße. In den Sandsteinklippen, entlang des Flusstals, finden sich 42 Höhlen, insgesamt haben sich 4.200 qm Fläche an Wandfresken und 259 bemalte Lehmstatuen erhalten. Datiert werden sie in die Zeit von der Tang- bis zur Yuan- Dynastie (7. - 14. Jhd.). Sie werden die Höhle drei besichtigen, da diese Höhle die Schönste von allen ist. Weiterfahrt nach Guazhou County. Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Hami (340 km)
Nach dem Frühstück brechen Sie nach Hami auf. Sie erreichen Ihr heutiges Ziel am Nachmittag. Hami ist die erste Station an der Seidenstraße, eine moderne Stadt mit ca. 300.000 Einwohnern. Han-Chinesen machen etwa zwei Drittel der Bevölkerung aus, der Rest ist überwiegend uighurischer Abstammung. Zudem leben einige Hui, Kasachen, Tibeter und Mongolen in der Stadt. Die chinesischen Archäologen fanden in den 70er und 80er-Jahren des 20. Jhd. in der Umgebung von Hami 80 Gräber mit 50 mumifizierten Leichnamen, deren Alter man auf 3.000 Jahre schätzt. Die Oase Hami ist für ihre süßen Früchte berühmt, vor allem für die köstlichen Hami-Melonen. Nach Ihrer Ankunft in Hami besuchen Sie den Basar und machen einen Spaziergang durch die Straßen der Stadt. Anschließend beziehen Sie Ihr Hotel. Abendessen und Übernachtung in Hami.
6. Tag: Hami – Turfan (430 Km)
Am Morgen Besichtigung der Gräber der muslimischen Könige von Hami. Insgesamt regierten von 1697- 1930 neun Könige in Hami. Sie besichtigen die schönste Grabstätte Bosirs, des siebten Königs von Hami. Sie ähnelt im Baustil den Mausoleen von Samarkand. Es handelt sich um einen etwa 18m hohen, von einer Kuppel überwölbten, Kubus und ist mit Ziegelstein verkleidet. Etwas weiter liegt die größte Moschee der Stadt, deren Inneres bemalte Holzsäulen schmücken. Weiterhin besichtigen Sie das Grab des Gai Si. Der aus Vorderasien stammende muslimische Missionar Gess Ansari wirkte im 7. Jhd. in der Region. Sein Mausoleum wurde 1939 zerstört und 1945 wieder aufgebaut. Es handelt sich um einen hübschen, mit grünen Fliesen verkleideten, Kuppelbau mit umlaufender Veranda. Zum Abschluss der Besichtigungen des Vormittags, besuchen Sie das Museum, die Kulturbörse von Hami. Hier besichtigen Sie die 3.000 Jahre alten mumifizierten Leichen, Kleidung, Tonwaren und Werkzuge aus dem Gräberfeld von Wupun. Nach dem Mittagessen fahren Sie weiter nach Turfan. Ankunft gegen Abend in Turfan, einem der wichtigsten Orte an der Seidenstraße. Abendessen und Übernachtung in Turfan.
7. Tag: Turfan - Jiaohe – Turfan (85 km)
Am Vormittag besuchen Sie die Oasenstadt Turfan (Houzhou). Die Stadt liegt in einer Senke, rund 80m unter dem Meeresspiegel. Der nahe gelegene Aydingkol-See ist mit -154m, nach dem Toten Meer, der zweittiefste Punkt der Welt und wird durch den geschmolzenen Schnee aus den Bergen gespeist, wobei das Wasser im Sommer verdunstet und das ausgewaschene Salz übrigbleibt. Die ausgetrocknete, etwa 152 km² große Seefläche liegt etwa 50 km von der Oasenstadt Turfan entfernt. Hier wird Glaubersalz abgebaut. Die Oase lebt hauptsächlich von Landwirtschaft. Angebaut wird Weizen, Mais, Sonnenblumen, Baumwolle und Obst. Melonen, Pfirsiche, Aprikosen und Mandeln gedeihen hier besonders gut. In der Innenstadt Turfans sind einige Straßen mit Weinreben überrankt, die eine Stadtbummel selbst in der heißen Sommersonne möglich machen. Als fruchtbare Insel inmitten einer endlosen Wüste war die Turfan-Oase naturgemäß eine der wichtigsten Raststationen an der Seidenstraße - ein Umschlagplatz für chinesische, persische und einheimische Produkte, aber auch Ort des geistigen Austausches. Heute leben 320.000 Menschen in der Turfan-Oase. Etwa 2 km östlich des Stadtzentrums besichtigen Sie einen schlichten Ziegelturm, der 37m in den Himmel ragt: das Emin-Minarett. Es gehört zu den imposantesten historischen Gebäuden an der Seidenstraße. Das Minarett ist aus konservatorischen Gründen heute Besuchern nicht mehr zugänglich; doch vom Dach der Moschee bietet sich ein sehr schöner Blick über die umliegenden Weingärten und die Stadt Turfan. Weiterfahrt nach Jiaohe. Wie eine Insel erhebt sich die malerische Ruinenstadt Jiaohe. Die Klippe, auf der Jiaohe wie eine natürliche Festung thront, hat die Form eines schlanken Weidenblattes und misst 1.600m in nordsüdlicher und 300m in ost-westlicher Richtung. Nachmittag Weiterfahrt Fahrt zu den Flammenden Bergen (Huoyan Shan), die Uighuren nennen sie Kiziltag: Rote Berge. Ihre höchste Erhebung ist 851m hoch, die Hänge sind karg und zerklüftet und nehmen in der Abendsonne ein phantastisches Farbenspiel an. Zum Abschluss des Tages besichtigen Sie noch das unterirdische Brunnensystem zur Bewässerung und kehren dann in Ihr Hotel zurück. Abendessen und Übernachtung in Turfan.
8. Tag: Turfan – Astana – Bezeklik – Tuyok - Turfan (130 km)
Fahrt zum Gräberfeld von Astana, Nicht weit von Gaochang liegt Astana. Mehr als 400 Gräber von Bauern, Händlern, Offizieren und Beamten samt ihrer Ehefrauen verteilen sich auf einem Areal von 10 qm. Es sind Gräber aus Tang-Zeiten. Viele Grabbeigaben aus den Astana-Gräbern sind gut erhalten, sogar Textilien oder Speisen. Diese, wie viele andere Funde aus Astana, darunter auch weitere Mumien, sehen Sie im Museum von Turfan. Weiterfahrt zu den Grotten von Bezeklik, der Name ist uighurisch und bedeutet Ort, wo es Bilder gibt. Insgesamt 83 Grotten liegen etwa 80m über der Schlucht des Murtuq- Flusses eingebettet in die malerische gelbliche Lössklippe. In vielen Grotten findet man Fresken auf den Wänden, die Schönsten hat der Deutsche Grünwedel und Le Cop montiert und nach Berlin gebracht, die im 2. Weltkrieg den Bombenangriffen der Alliierten zum Opfer fielen. Am Nachmittag entdecken Sie Tuyok, das charmante Bauerndorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint ist bekannt für seine kernlosen Trauben. Sie sehen hier den Höhlentempel aus dem 4.Jhd., den Ältesten in der Turfan-Oase. Heute sind noch ca. 40 Höhlen erhalten, in neun davon kann man Überreste von Fresken bewundern. Am späten Nachmittag führt Sie Ihr Weg nach Gaochang. Die Stätte einer alten Oasenstadt liegt am nördlichen Rand der unwirtlichen Taklamakan-Wüste in Xinjiang. Sie war ein lebendiges Handelszentrum und Haltestation für die auf der Seidenstraße reisenden Kaufleute. An die einst blühende Metropole an der Seidentrasse erinnern heute die Fundamente der Alten Antikestadt. Nach einer Verschnaufpause fahren Sie zurück nach Turfan, wo Sie Abend und Nacht im Hotel verbringen.
9. Tag: Turfan – Urumqi (195 km)
Heute führt Sie Ihre Reise zunächst nach Urumqi, unterwegs Besichtigung von Tian Chi, dem Himmelsee. Wären da nicht die kasachischen Jurten und seine Bewohner könnte man meinen, man befindet sich in den heimischen Alpen: grüne Alm, dunkle Tannenwälder und schneebedeckten Gipfel spiegeln sich im blauen Wasser des Himmelssees. Dieser See liegt in den Bergen von Urumqi und bietet eine einmalige Landschaftsform, die Sie beeindrucken wird. Der Himmelsee liegt in 1.980m Höhe (im März ist er meistens noch gefroren und es ist hier oben sehr kalt!!) vor der majestätischen Kulisse des schneebedeckten, 5.445m hohen Bogda Feng, des göttlichen Gipfels. Hier unternehmen Sie (je nach Temperatur) einen ausgedehnten Spaziergang. Nach einer Mittagspause setzen Sie Ihren Weg nach Urumqi fort. Kommt man aus Turfan mit dem typischen orientalischen Flair, könnte der Kontrast kaum größer sein. Mit seinen modernen Hochhäusern und breiten Boulevards wirkt Urumqi eher wie eine der Boomtowns der chinesischen Ostküste. Moderne Wolkenkratzer und Einkaufszentrum teilweise mit sehr günstigen Preisen, wuselige Menschen überall (die Stadt hat fast 2 Millionen Einwohner; fast zwei Drittel davon Han-Chinesen, der Rest überwiegend Uighuren, daneben leben hier auch Hui, Kasachen, Mandschuren, Mongolen, Xibe und Russen). Urumqi ist die, am weitesten vom Meer entfernt gelegene, Stadt der Welt. 2.250km sind es zum nächsten Ozean. Die Stadt war in der Blütezeit der Seidenstraße bedeutungslos, sehenswert ist hier jedoch das Provinzmuseum. Das Museum teilt sich in zwei große Abteilung; die erste widmet sich den ethnischen Minderheiten Xinjiangs, zeigt u.a. ein uighurisches Haus, verschiedene Arten von Jurten, Möbel, Trachten, Musikinstrumente, Waffen und Dinge des täglichen Gebrauchs. Die zweite Sektion thematisiert die Geschichte der Seidenstraße und präsentiert Funde aus der gesamten Provinz: aus den berühmten Ausgrabungsstätten in Turfan, Khotan, Kucha, Loulan und Niya. Nach der ausführlichen Besichtigung fahren Sie weiter zum Hongshan-Park, welcher im Zentrum von Urumqi liegt. Wir werden Sie die Pagode des Drachen sehen. Sie wurde 1788 errichtet; von hier aus haben Sie eine wunderbare Sicht auf die Stadt. Des Weiteren gibt es hier einen See und einen kleinen Zoo. Zum Abschluss der heutigen Besichtigungen fahren Sie zum Basar von Urumqi. Hier erleben Sie eine typisch orientalische Atmosphäre mit Teppichhändlern, Stiefelmachern, Verkäufern bestickter Mützen, Leder- und Pelzhändlern. Textilien, wie pakistanischen Brokat und bunte uighurische Seiden, Wollteppiche, Yengisar-Messer – all dies und viel mehr lädt zum Stöbern und Kaufen ein. Nach den Erlebnissen des heutigen Tages kehren Sie in das Hotel zurück. Abendessen und Übernachtung in Urumqi.
10. Tag: Urumqi - Korla – Kuqa (440 km)
Abwechslungsreiche Busfahrt von Urumqi nach Kuqa mit Blick auf den schneebedeckten „Bogda Shan“. Weiterfahrt entlang des Bosten-Sees in den mongolisch autonomen Distrikt Bayingeleng. Nach einem Spaziergang in diesem Gebiet fahren Sie weiter nach Korla, einer Kreisstadt mit ca. 500.000 Einwohnern. Hinter Korla liegt der Tiemen-Pass, der damals auf der Seidenstraße die wichtige Aufgabe hatte, die Karawanen zu schützen. Die Stadt Korla war zur Zeit der Han-Dynastie unter den Namen Weili bekannt und war mit 15.000 Einwohnern eine bedeutende Stadt für die Han-Dynastie. Weiterfahrt nach Kuqa. Abendessen und Übernachtung in Kuga.
11. Tag: Kuga – Aksu (240 Km)
Auf dem Weg nach Aksu werden Sie immer mal wieder in wunderschönen Landstrichen Pausen machen. Unterwegs besuchen Sie die beeindruckenden Grotten mit 1.000 Buddhas. Am Nachmittag erreichen Sie Aksu. Die Stadt war früher ein altes buddhistisches Königreich an der Seidenstraße, nahe der Wüste Taklamakan. Der Pilger Xuanzang (7. Jhd.) notierte, dass es zehn buddhistische Klöster im Königreich gab und über 1.000 Mönche. Sie werden hier gleich nach Ankunft ins Hotel einchecken und haben dann den restlichen Tag zur freien Verfügung haben. Abendessen und Übernachtung in Aksu.
12. Tag: Aksu - Kashgar (390 Km)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Aksu und machen sich auf den Weg nach Kashgar. Auf halber Strecke machen Sie eine Teepause in der Kleinstadt Sanchakou. Sie erreichen Kashgar am Nachmittag. Einst stießen hier die nördliche Route der Seidentraße, über Turfan und Kuqa kommend, und die südliche Route aus Khotan und Yarkand zusammen. Von Kashgar aus zogen die Karawanen weiter gen Westen, in das Ferghana-Tal, nach Samarkand, Persien und Syrien. Sie besichtigen zunächst die Mao- Statue, weiter geht es zur Id-Kah-Moschee, der größten Moschee Chinas. Sie kann bis kann bis zu 5.000 Menschen fassen. An hohen muslimischen Feiertagen kommen bis zu 10.000 Gläubige hier zusammen. Ursprünglich wurde die Id-Kah-Moschee im 9. Jhd. gegründet. Sie spazieren durch den lebhaften Basar und schlendern zudem durch den Markt der Gold- und Silberschmiede. Als besonders reizvoll entpuppt sich die Gasse westlich der Moschee, wo man Kupferschmieden, Musikinstrumentenbauern, Zimmerleuten, Bäckern und anderen Handwerkern bei der Arbeit zusehen kann. Alte Männer mit langen Bärten und bunt bestickten Kappen auf dem Hinterkopf sitzen im Teehaus beim Plausch, Zahnärzte werben mit grellbunt gemalten Schildern und drastischen Darstellungen für ihre Künste. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Kashgar.
13. Tag: Besichtigung von Kashgar
Nach dem Frühstück besuchen Sie die Altstadt von Kashgar. Mit niedrigen Lehmhäusern und verwinkelten Gassen zählt sie zu den schönsten Stadtzentren entlang der Seidenstraße, die unter Denkmalschutz steht. Das Viertel ist fest in uighurischer Hand, in der Hauptstraße der Altstadt findet man Tabakverkäufer, Töpfer, die an ihren Drehscheiben arbeiten und Hufschmiede, vor deren Werkstätten Pferde und Esel wortwörtlich in den Seilen hängen. Nach einem Spaziergang sehen Sie die Stadtmauer, die das alte Kashgar einst umgab. Nach der Besichtigung machen Sie eine kleine Mittagspause. Am Nachmittag steht die Erkundung des Bezirksmuseums auf dem Programm, welches eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Seidenstraße mit Funden aus der Umgebung bietet. Der Sonntagsmarkt von Kashgar ist etwas ganz Besonderes – er ist angeblich der größte Basar Asiens. Er ist wahrhaft einzigartig und nirgendwo auf dem chinesischen Teil der Seidenstraße wird man sich so sehr ins Mittelalter zurückversetzt fühlen wie hier. Sie besuchen das Grabmal des Abakh Hoja, welches in seiner Form ein wenig an das Taj Mahal erinnert, auch wenn es deutlich kleiner und bescheidner ausfällt. Der Bau aus dem Jahr 1640, ist eine der heiligsten islamischen Stätten in Xinjiang. Das Mausoleum misst 39m in der Länge und 26m in der Höhe. Abendessen und Übernachtung.
14. Tag: Shanghai
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen von Kashgar gebracht und fliegen über Urumqi nach Shanghai. Nach Ihrer Ankunft in der Metropole unternehmen Sie eine erste Orientierungsfahrt. Chinas wichtigster Handelshafen war vor 1.000 Jahren ein unbedeutendes Fischerdorf in der Mündung des Yangtze. Durch den wirtschaftlichen Aufstieg und Binnenhandel gewann der Ort immer mehr an Bedeutung. Trotz des enormen Wachstums hat sich Shanghai seinen ursprünglichen Charme bewahrt, versteckt in den unzähligen Parks und Gärten. Transfer zum Hotel. Freizeit. Abendessen und Übernachtung.
15.Tag: Besichtigung von Shanghai
Heute besuchen Sie einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Shanghais. Zunächst entdecken Sie den beeindruckenden Jade-Budha-Tempel. Dieser, aus dem 19 Jhd. stammende, Tempel beherbergt die kostbaren Statuen des sitzenden und liegenden Budhas aus feinster Jade. Im Anschluss besuchen Sie, den aus der Ming-Zeit stammenden, Yuyuan-Garten. Am Nachmittag führen wir Sie dann durch die Altstadt, einem aufregendem Nebeneinander von Wohnhäusern und Marktständen. Ein Spaziergang auf dem „Bund“, der prachtvollen Parkanlage entlang des Huangpu-Ufers, schließt den letzten Tag Ihrer wunderbaren Reise auf dieser Etappe der Seidenstraße ab. Wer möchte kann mit uns noch eine Jadeschleiferei besuchen. Am Abend laden wir Sie in die berühmte Shanghai Akrobatik-Show ein.
16. Tag: Abreise
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen von Shanghai. Hilfe bei den Ausreiseformalitäten, Verabschiedung und Rückflug nach Deutschland.
© via cultus, Änderungen vorbehalten
Leistungen:
- Linienflüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy Class inklusive aktueller Flughafen- und Sicherheitsgebühren, Steuern (z.Zt. ca. 300 € / Stand: 11/2011)
Inlandsflüge Peking – Dunhuang & Urumuqi – Shanghai in der Economy Class - 14 x Übernachtung in Hotels der guten Mittelklasse in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/ WC
- Halbpension (Frühstück + Mittagessen)
- Alle Transfers und Ausflüge laut Programm in Bussen (der Gruppengröße entsprechend) mit Klimaanlage
- Deutschsprachiger Reiseleiter während der gesamten Reise
- Eintrittsgelder lt. Programm
- Visum inkl. Beantragung und Besorgung (Wert: 70 €)
- Lokale Steuern und Gebühren (ausgenommen unplanmäßige Erhöhungen für 2012 und dem Veranstalter bei Vertragsschluss noch nicht bekannte Zusatzsteuern)
Nicht im Reisepreis enthalten / Optional:
- Abendessen; Getränke zu den Mahlzeiten
- persönliche Ausgaben
- Trinkgelder
- Reiserücktrittsversicherung Basisschutz (mit 20 % Selbstbehalt) im Rahmen einer Gruppenversicherung mit 2,2 % des Reisepreises
- Reiseabbruch– und Krankenversicherung vermitteln wir Ihnen gern
Reisepreis:
€ 3 395,00 pro Person im DZ ab 20 Vollzahlern
Einzelzimmerzuschlag: € 330.00 pro Person
Preise gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit!
Reisezeit:
19.10. – 03.11.2012
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen




