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Nippon - Wurzel der Sonne

So die ursprüngliche Bedeutung des Landesnamens

Aus den Tränen einer Göttin sollen sie entstanden sein, die Inseln des japanischen Archipels. Wo eine von ihnen in den Pazifik fiel, erhob sich eine Insel. Jede der Inseln unterschiedlich in Klima und Kultur. In Form eines großen Bogens, durchzogen von der Wirbelsäule des durchgängigen Gebirgszuges, ziehen sie sich vom tropischen Kyushu bis zum kühlen Hokkaido. Beim Hanami, dem traditionellen Kirschblütenfest, kann man dem bunten Band der Blüten von März bis in den Mai von Süden nach Norden folgen. So bietet Nippon das Abbild der Welt im Kleinen mit all seinen faszinierenden Gegensätzen. Mit schneebedeckten Bergen, mit Vulkanen und tiefen Schluchten, heißen Quellen, Seen und tropischen Wäldern. Shinto Schreine, buddhistische Tempel, Pagoden, alle Formen der Götterverehrung begleiten uns. Jedem Japaner seine Religion, meistens sogar „im Verbund“. Man holt sich aus dem Angebot das jeweils Passende heraus. Japaner heiraten shintoistisch, lassen sich buddhistisch beerdigen und schicken ihre Kinder auf christliche Universitäten. Ausdruck des japanischen Pragmatismus! Die Identifizierung über eine Gruppe ist in Japan besonders stark ausgeprägt, ebenso das Gefühl in vielen Dingen geradezu einzigartig zu sein. Das treibt bisweilen skurrile Blüten, so z.B. gibt es ein Einfuhrverbot für amerikanisches Rindfleisch und Reis, weil es angeblich dem besonderen japanischen Verdauungssystem nicht bekommt. Höflichkeit ist eine der Hauptstützen der komplexen, formalen Vorschriften. Für „ja“ z.B. gibt es 15 verschiedene Bezeichnungen, für „nein“ keine Einzige. So muss man die Kunst beherrschen, zwischen den Zeilen zu lesen. Aber dem Gast wird fast alles verziehen! Japan versetzt den Reisenden immer wieder in Erstaunen. Zauberhafte, nach strengen Regeln geschaffene Gärten, traditionelle Teezeremonien, Kampfsportarten wie z.B. Karate, was übrigens „leere Hände“ bedeutet. Daneben Sumo Ringer in all ihrer genau gezirkelten, mächtigen Körperlichkeit. Der Mythos erzählt, die Geschichte der japanischen Inseln sei einst durch einen Sumo Kampf zwischen zwei Göttern entschieden worden. Daneben gibt es das Japan der Mega Cities, der Superlative, der Super-Schnellzüge, des wirtschaftlichen Booms, der schrillen Manga Comics. Gegensätze, wie sie im alten Europa nirgends zu finden sind und uns in Staunen und Faszination versetzen. Es ist jedoch gänzlich unmöglich die Vielfalt, die Schönheit, die Traditionen, die Komplexität Japans in einem kurzen Vorwort darzustellen, deshalb folgen Sie uns bitte auf unserer Reise.

Weisheiten aus dem Zen Buddhismus Jeder Tag ist ein guter Tag

1. Tag Flug nach Tokyo

2. Tag Tokyo
Ankunft in Tokyo, Transfer zum Hotel im malerischen Asakusa Viertel. Vielleicht noch ein kleiner Bummel durch die Gässchen?

3. Tag Tokyo
Boom Town, Mega City, Ginza und stille Parks. Einen fantastischen Rundblick haben Sie vom 238 m hohen Hills Mori Tower. Der Meiji Schrein, gewidmet dem gleichnamigen Kaiser, eingebettet in einen Park, der fast alle Baumarten Japans zeigt, zeugt von der starken Verbindung zum Shintoismus, der alten Naturreligion. Eine Bootsfahrt auf dem Sumida Fluss bis Asakusa, vorbei an wechselnden Stadtpanoramen. Bummel über die Nakamise Dori, eine der traditionellen Einkaufstrassen. Nicht fehlen darf eine Fahrt mit Tokyos Metro, ein Spaziergang zum Kaiserpalast und ein Bummel über die Ginza, Tokyos berühmter Einkaufsmeile.

4. Tag Nikko
Fahrt zum Nikko Nationalpark. Eingerahmt von der landschaftlichen Schönheit des Parks breitet sich ein weitläufiger Schrein- und Tempelbezirk aus (UNESCO Weltkulturerbe). Hier vermischen sich buddhistische und shintoistische Traditionen auf engstem Raum. Der Rinnoji Tempel beeindruckt durch seine feierliche Atmosphäre und durch die gewaltigen, vergoldeten Statuen. In Toshogu bewundern Sie die Zeugnisse allerfeinster Schnitzkunst. Dieses Mausoleum des ersten Tokugawa Shoguns wurde in einer Blütezeit von Architektur und Kunst geschaffen.

5. Tag Kamakura- Fuji Hakone Nationalpark
Fahrt nach Kamakura, der beschaulichen Kleinstadt an die Pazifikküste. Besuch des Hasedra Tempels und des großen Buddhas. Weiter zum Fuji-Hakone Nationalpark. Ein Ausflug mit Bus und Boot führt in die Bergwelt Hakones und des Ashisees. Bei klarer Sicht herrliche Impression des Fuji-San, des heiligen und höchsten Berg Japans. Übernachtung im Nationalpark.

6. Tag Fuji Hakone- Himeji– Hiroshima
Von Mishima aus fahren Sie mit dem Superexpress Shinkansen zuerst nach Himeji. Technik und Komfort des Superschnellzuges werden Sie begeistern. In Himeji Besuch der Burg des „weißen Reihers“, Japans größter und schönster Burg (UNESCO Weltkulturerbe). Strahlend weiß scheint sie über der Stadt zu schweben. Gegen Abend dann nochmals Fahrt mit dem Shinkansen, in einer Stunde sind Sie in Hiroshima.

7. Tag Hiroshima– Insel Miyajima
Ein kurzer Moment am 08. August 1945 hat die Welt verändert. Eine Atombombe hat die Stadt Hiroshima mit ca. 200.000 Menschen ausgelöscht. Ein Ort des Gedenkens, der Stille und des „nie wieder“. Sie spazieren durch den Friedenspark zum Atombomben Dom, der ehemaligen Handelsmesse. Mit der Regionalbahn fahren Sie zur heiligen Insel Miyajima wo der rote Torii (Schrein) sich im Wasser spiegelt und über dem Wasser zu schweben scheint. Eines der bekanntesten Fotomotive Japans.

8. Tag Hiroshima- Nara- Kyoto
Morgens Fahrt nach Nara, der ehemaligen Kaiserstadt, das unzählige Schätze aus über tausend Jahren birgt. Spaziergang durch den Nara Park mit seinen zahmen Rehen, seinen unzähligen Schreinen und Tempel. Der Todaiji Tempel, der größte Holzbau der Erde, birgt die größte bronzene Statue des Buddha der Welt. Lassen Sie sich gefangen nehmen von der Atmosphäre.

9. Tag Kyoto
Fast 1100 Jahre lang war Kyoto die Hauptstadt des Kaiserreiches. So ist es heute ein Spiegelbild der Geschichte, der Kunst und Kultur der Vergangenheit. Entdecken Sie mit uns die Tempel und die Schönheit der Zen-Gärten. Im Sanjusangen-do Tempel stehen Sie vor dem Bild der tausendarmigen Gnadengöttin Kannon, flankiert von weiteren tausend Kannon Statuen. Besichtigung des Goldenen Pavillons (Kinkakuji) und des Nijo Schlosses. Lassen Sie sich zurückversetzen in das reizvolle Palastleben.

10. Tag Kyoto
Fahrt Richtung Nordosten. Sie spazieren den Philosophenweg entlang und besuchen dabei den Eikan-do Tempel und lassen unseren Spaziergang am Ginkaku-ji, dem „silbernen Pavillon“ enden. Dort befindet sich ein schönes Beispiel eines Karesansens, eines Trockengartens, wo Wasser sinnbildlich durch Sand und Steine dargestellt wird. Rückfahrt. Besuch im alten Stadtviertel Gion, traditionelle Teezeremonie.

11. Tag Heimflug nach Deutschland
Transfer zum Flughafen Osaka, Heimflug mit der Erinnerung an ein erstaunliches Land voller Schönheit, voller Gegensätze, voller Exotik…

Weisheiten aus dem Zen Buddhismus Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.

 

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