Tiger & Tempel - Konsum & Konfuzius - Macht & Mönche
Sie meinen das alles sei unvereinbar?
Dann kennen Sie Südkorea nicht!
Ein Land, das in keine Schublade passt.
Relikte und Kunstgegenstände weisen auf eine über 5 000 Jahre alte, blühende, Kultur hin. Der legendäre, halbgöttliche Tangun soll das erste koreanische Reich im Jahre 2 333 v. Chr. gegründet und es 1 500 Jahre lang regiert haben. Auf ihn als Ahnherren berufen sich alle Koreaner, die bis heute eine ungewöhnlich hohe ethnische Einheit bilden.
Als „Land der hohen Schönheit“, so wurde es in uralten Reiseberichten beschrieben. Die Architektur - ob Klosteranlage, Pagode oder Palast - passt sich stets harmonisch der Landschaft an. Sanfte grüne Täler und Berge, bis hin zu alpenähnlichen Gebirgsformationen bestimmen das Bild. Harmonie ist eine der wichtigsten Bestandteile des koreanischen Lebens. Geprägt von Buddhismus und Konfuzianismus, reich ausgestattet mit eindrucksvollen Klosterbauten und Tempelanlagen, bildet dieses Land am Rande Asiens einen eindrucksvollen Querschnitt asiatischer Kulturen. Neben seiner Brückenfunktion zwischen China und Japan wird es ebenfalls häufig als „Mutter Japans“ bezeichnet. Der Buddhismus kam über Korea nach Japan, ebenso die hohe Kunst der Keramikherstellung, die die Japaner von entführten Kunsthandwerkern aus Korea erlernten. Diese Brückenfunktion förderte aber auch den Hunger der beiden Nachbarländer auf das kleinere Korea, dem es aber gelang, trotz langer, leidvoller Erfahrungen, die eigene Identität zu wahren. Eine offene, und stets schmerzende, Wunde bleibt die Trennung von Nord- und Südkorea am 38. Breitengrad. Seit nunmehr beinahe 60 Jahren sind Familien und Freunde getrennt. Nordkorea mit seinem Steinzeitkommunismus scheint unerbittlich. Südkorea dagegen hat den Spagat geschafft das Alte zu bewahren und mit vollen Segeln in das Neue zu starten. Es gehört zu den Tigerstaaten und hat sich mit großem Fleiß, Kompetenz und hervorragender Ausbildung einen Platz auf dem Weltmarkt gesichert. So hat sich dieses Land wo die Menschen, wie sie glauben, nach ihrem Tode nicht in eine andere Welt gehen, sondern die Götter zu ihnen kommen, eine einzigartige Verbindung aus Tradition und Moderne geschaffen.
Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing kleine Steine wegzutragen (Konfuzius)
1. Tag Anreise
Flug von Deutschland nach Seoul, der Hauptstadt Südkoreas.
2. Tag Seoul
Ankunft am Morgen, Transfer zum Hotel. Erster Eindruck von Seoul auf einer kurzen Stadtrundfahrt.
3.Tag Seoul – Stadt der Schulen
Seoul, auch „Stadt der Schulen“ genannt ist einer der interessantesten Städte Ostasiens. Besuch des Gyeongbok Palastes, des Folklore Museums, der Antiquitätengasse Insadong sowie des Seoul Towers mit seinem atemberaubenden Rundblick. Besuch eines Abendmarktes.
4.Tag Seoul - demilitarisierte Zone
Am 38.Breitengrad Besichtigung eines der letzten Überbleibsel des Kalten Krieges, der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea. Hier sind UNO Truppen stationiert um kriegerische Handlungen zu verhindern.
5.Tag Mount Seorak
Abschied von Seoul, es geht zum Seorak Nationalpark, eines der schönsten Gebirge Südkoreas. Eine Seilbahn bringt Sie zur Gweongeumseong Festung. Ein traumhafter Rundblick bietet sich. Sie machen einen Spaziergang zum Shinheungsa-Tempel, einem Zen-Kloster aus dem Jahre 637. Den Tagesabschluss bildet ein Gang über den Fischmarkt der Hafenstadt Daepo.
6.Tag Naturschönheiten
Besuch der Kalksteinhöhle von Hwanseongul und Weiterfahrt nach Chunju am Chunju Lake. Von der Fähre haben Sie einen phantastischen Blick auf die 8 Naturwunder der Kalksteinregion rund um Danyang. Am Abend Gelegenheit im Buseoksa Tempel an einer buddhistischen Zeremonie teilzunehmen.
7.Tag Die Lehre des Konfuzius
Weiterfahrt nach Andong, einer der letzten alten Städte mit konfuzianischer Tradition. Interessant die Yangban Häuser, in denen früher Adlige zu Hause waren. Andong ist Heimat einer konfuzianischen Akademie.
8.Tag Hort der Schriften
Besuch des Dorfes Hahoe und Weiterfahrt zum Gaya Nationalpark, hier liegt der berühmteste Tempel Koreas, der Haeinsa-Tempel. Berühmt sind vor allem die über 80 000 hölzernen Druckstöcke, der größten Sammlung buddhistischer Schriften in Ostasien. Weiterfahrt nach Gyeongju.
9.Tag Das Herz Koreas
Gyeongju ist das kulturelle Herz Koreas, auch bezeichnet als „Museum ohne Mauern“. Hier sind uralte historische Tempel, Bauten und Kunstschätze konzentriert. Sie finden dort die älteste bekannte Sternwarte der Welt sowie über 20 Grabmäler aus der Silla – Dynastie. Im Nationalmuseum hängt auch die größte Glocke Asiens, die Emille, ihr Klang soll 3 km weit zu hören sein.
10.Tag Sunmudo – Kampf & Meditation
Besuch des Golgulsa Tempels, dessen Mönche berühmt sind für ihre Sunmudo-Kampfkunst. Sunmudo wird von den Mönchen als Teil ihrer Meditation und des Yoga in einer Atmosphäre der Stille praktiziert.
11.Tag Hafenmetropole
Besuch des Tongdosa Tempels und Fahrt zur Hafenmetropole Busan. Bummeln Sie über Jagalchi, den größten Fischmarkt Asiens. Abschließend noch ein Besuch des UN Friedhofes, der uns sicherlich nachdenklich stimmt.
12.Tag Heimreise
Transfer von Busan zum Flughafen von Seoul. Abschied und Flug zurück nach Deutschland.
oder Verlängerung auf der Insel Jeju
Du lächelst – und die Welt verändert sich (Buddha)



