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I n d i e n
Politische Studienreise durch Rajasthan

Tag 1: Abflug in Frankfurt- Ankunft in Delhi
Von Frankfurt am Main aus fliegen Sie mit der Lufthansa nach Indien.

Neu-Delhi, die Hauptstadt und die drittgrößte Stadt Indiens, ist eine Mischung aus Vergangenheit und Moderne. Am westlichen Ende der Ganges-Ebene gelegen, entfaltet Neu-Delhi ein Bild, das reich ist an Kultur, Architektur und menschlicher Vielfalt. Bestehend aus zwei Teilen – Alt-Delhi und Neu-Delhi -, ist die Stadt der Reisemittelpunkt im Norden Indiens. Alt-Delhi erzählt die islamische Geschichte der Stadt, die Sie durch das Labyrinth der Straßen führt, vorbei an eindrucksvollen Moscheen, Monumenten und Festungen. Neu-Delhi zeigt die monumentale Architektur der britischen Kolonialherrschaft. Nach Ihrer Ankunft (01:15h) empfängt Sie Ihr Reiseleiter am Flughafen und fährt mit Ihnen in Ihr Hotel. Übernachtung im Hotel.

Tag 2: Delhi
Morgens Besuch der Deutschen Botschaft in Delhi. Thema z.B.: Deutschland und Indien – moderne Partnerschaft in einer sich globalisierenden Welt. Anschließend begeben Sie sich auf eine Besichtigungsreise durch Alt-Delhi. Sie werden am Red Fort (Rote Festung) vorbei fahren. Die imposante Festung aus dem 17. Jahrhundert wurde aus rotem Sandstein erbaut und wird von einer 33 m hohen Mauer umgeben. Gegenüber der Roten Festung liegt die Jama Masjid (die Freitagsmoschee), die aus rotem Sandstein und weißem Marmor erbaut und 1656 fertig gestellt wurde. Sie ist Indiens größte Moschee und bietet mehr als 20.000 Personen Platz zum Beten. Anschließend besuchen Sie Raj Ghat an den Ufern des Yamuna Flusses. Hier wurde Mahatma Gandhi nach seiner Ermordung 1948 verbrannt. Eine ewige Flamme erinnert an ihn. Am späten Nachmittag erkunden Sie Neu-Delhi. Ihre Fahrt geht vorbei am Rashtrapati Bhawan (Präsidentenpalast) und India Gate, das zu den beeindruckendsten Bauwerken der indischen Hauptstadt zählt. Dieses historische Monument wurde als Denkmal für die 70.000 gefallenen indischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg errichtet. Den Abschluss der heutigen Besichtigungen bildet Qutab Minar (12. Jhd.), einer der größten und berühmtesten Türme der Welt. Das älteste Zeugnis islamischer Präsenz in Delhi und Umgebung ist mit seinen 73 m Höhe fast von jedem Teil der Stadt aus zu sehen und oft stellt sich den Besuchern die Frage, warum der Turm so groß und gewaltig gebaut wurde. Die Antwort darauf ist, dass die Mughals immer Türme bauten, wenn Sie einen Sieg errungen, so dass auch der Qutab Minar, als Symbol großer Siege und Triumphe angesehen wird. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tag 3: Delhi – Agra (203 Km, Fahrtzeit 4-5 Std.)
Am Vormittag (11.00 Uhr – ca. 12:30 Uhr) besuchen wir die Konrad-Adenauer-Stiftung im German House in Neu-Delhi. Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit zu diskutieren und sich auszutauschen. Sie sind zum Abschluss des Vormittages zu einem kleinen Mittgagssnack eingeladen. Weiterfahrt nach Agra. Die Stadt der Moguln bietet Ihnen die Möglichkeit, die majestätischen Gebäude, die berühmte Kunst und die Handwerksarbeit zu entdecken. Das Taj Mahal, die Festung (Agra Fort) und Fatehpur Sikri gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Besuch der Festung kann, je nach Zeitplan entfallen, die vom Mogul-Herrscher Akbar am Westufer der Yamuna erbaut und mit Palästen und Gärten von seinem Nachfolger Jehangir verschönert wurde. Die Festung Agra dominiert heute das Stadtzentrum. Die halbmondförmige Festung mit ihren 20 m hohen und 2,4 km langen äußeren Mauern enthält ein Labyrinth von Gebäuden, die eine kleine Stadt in der Stadt bilden. Check-in im Hotel. Abendessen und Übernachtung in Agra.

Tag 4: Agra
Am Morgen besichtigen Sie das Taj Mahal (freitags geschlossen). Es ist ein Gedicht aus weißem Marmor, das von Shah Jahan in Erinnerung an seine geliebte Frau Mumtaz Mahal von 1631 bis 1653 erbaut wurde. Es dauerte 22 Jahre und bedurfte der harten Arbeit von mehr als 20.000 Arbeitern, um das Taj Mahal zu errichten. Die Schönheit des Taj Mahal ist atemberaubend und spiegelt die fabelhafte Arbeit der Architekten wider. Es ist der Beweis für den Reichtum, die Kunst und die Architektur der Mogul-Zeit. Es ist die in Marmor errichtete Erinnerung an eine wunderschöne Frau. Die Kuppel ist aus weißem Marmor gemacht. Das Grab liegt direkt am breiten Ufer des Flusses Yamuna, das den perfekten Hintergrund bietet, um die ganze Magie der Farben zur Geltung zu bringen. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Taj Mahal, sehen Sie noch das Agra Fort, das die Stadt dominiert. Am Nachmittag besuchen Sie das Mutter Teresa Haus in Agra. Hier werden Waisenkinder, die auf der Straße lebten, betreut und erhalten eine schulische Ausbildung. Die gemeinnützige Einrichtung betreut zudem mittellose Menschen, Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen und ermöglicht diesen einen menschenwürdigeres Leben.

Tipp für den Besuch im Mutter Teresa Haus: Die Kinder freuen sich über kleine Geschenke (Spielsachen, Stifte, Luftballons, Kekse. Auch können dort Medikamente abgegeben werden (englische Beschriftung ist erforderlich!).

Tag 5: Agra - Fatehpur Sikri – Jaipur (235 km, Fahrtzeit 4-5 Std.)
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Jaipur. Auf dem Weg besuchen Sie Fatehpur Sikri. Es ist eine wunderschöne, menschenleere mittelalterliche Stadt, die von Akbar dem Großen im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Die Residenz wurde aber schnell auf Grund von Wassermangel aufgegeben. Fatehpur Sikri hatte nur ein kurzes Leben im Glanz. Nachdem Akbar die Stadt verlassen hatte, hat sie nie wieder zu ihrem alten Glanz zurück gefunden und wurde zu einer großartigen und gut erhaltenen Geisterstadt. Jaipur wurde von Maharaja Jai Singh II (1693- 1743) errichtet und von Maharaja Man Singh II anlässlich des Besuchs des Prince of Wales 1876 rosa gestrichen. Das königliche Erbe Jaipurs lebt heute in der Architektur und Kultur weiter. Nach der Ankunft checken Sie in Ihr Hotel ein (Ankunft im Hotel gegen 19:00h / 19:30h). Abendessen und Übernachtung.

Tag 6: Jaipur
Jaipur ist eine wuselige Großstadt und Wirtschaftszentrum, erhielt sich aber gleichzeitig ihren alten Charme, der Besucher immer wieder überrascht. Auch wenn die Moderne klar sichtbar ist, ist Jaipur immer noch das Zentrum für den Handel der ländlichen Bevölkerung. Auf den Straßen und Märkten sind immer noch rajasthanische Männer mit Turbanen unterwegs, und die Frauen in ihren bunten Kleidern und ihrem Schmuck, die sämtliche Farben der Wüste zur Geltung bringen. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug per Jeep oder per Elefant zur Festung von Amber. Das Amber Fort liegt auf einer Hügelkuppe sieben Meilen nördlich von Jaipur. Es diente von 1037 bis 1728 als Hauptstadt der Kuchwaha Rajput Region. Der Stadt-Palast wird von Türmen und einer Kilometer langen Mauer geschützt. Am Nachmittag besuchen Sie Paawan Mangal Dham in Kadamb Doongri. Der Ashram wurde gegründet, um armen Dorfbewohnern Grundnahrungsmittel und wichtige Dinge des täglichen Lebens zu beschaffen und bereitzustellen. Der Ashram macht keine Unterschiede zwischen Kasten und behandelt alle Menschen, die dort Hilfe suchen gleich. Arme und obdachlose Menschen der dörflichen Umgebung werden hier auch kostenlos von Medizinern behandelt und beraten. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tipp für Amber Fort: Wenn Sie mit Elefanten zum Amber Fort reiten, erwarten die Tierführer ein Trinkgeld von 50 Rs, die man aber erst ganz am Ende zahlen sollte! Schlangenbeschwörer erwarten übrigens fürs Fotografieren ein Trinkgeld von 10 Rs.

Tag 7: Jaipur
Am Morgen besuchen Sie in Jaipur die Chatra Pathashala Schule, die von Sakhi bal niketan und Amar seva samiti geleitet wird. Die Schule wird von 225 Kindern besucht, die hauptsächlich arm und / oder Waisen sind. Am Nachmittag begeben Sie sich auf eine Entdeckungstour durch Jaipur. Hier besteht die Möglichkeit am Palast des Windes (Hawa Mahal) einen Foto-Stopp einzulegen. Der Hawa Mahal ist ein Beispiel der perfektionierten Architektur. Sie besuchen außerdem den Stadtpalast. Er ist eine Mischung aus konventioneller rajasthanischer und islamischer Architektur. Der Stadt-Palast hat mehr als nur ein paar palastartige Strukturen: Er ist ein riesiger Komplex aus Häusern, Höfen, Gärten und sonstigen Gebäuden. Die Außenmauer der Anlage wurde als erstes von Maharaja Jai Singh errichtet, die restlichen Gebäude im Nachhinein (das Palasthaus, Chandra Mahal, Shri Govind Dev Tempel und das Stadtpalastmuseum). Sie werden auch Jantar Mantar besuchen, das um 1716 erbaut wurde. Es liegt innerhalb des Stadt-Palast-Komplexes. Es beinhaltet eine Sammlung von Instrumenten, die zur Beobachtung der Bewegungen der Sonne, des Mondes, der Planeten und Sterne entwickelt wurden. Es wurde gebaut um das Interesse der Bevölkerung an der Astronomie zu wecken. Am Abend unternehmen See eine typische Fahrt mit einer Rikscha durch Jaipur – ein tolles Erlebnis. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tipp für Besuch in der Schule: Diese Schule wurde in der Vergangenheit von unseren Gästen und von via cultus (Weihnachtsspende) unterstützt. Es konnten durch Ihre und unsere Hilfe bereits ein neues Klassenzimmer, neue PCs und sanitätre Einrichtungen für die Schule angeschafft werden. Die Kinder werden Sie sehr herzliche empfangen und freuen sich über Gastgeschenke wie z.B. Kugelschreiber, Buntstifte, Luftballons, Kekse usw.

Tag 8: Jaipur – Jodhpur (330 Km, Fahrtzeit 6 Std.)
Heute besuchen das Dorf Dudu (ca. 60 km von Jaipur entfernt), wo die gemeinnützige und nicht-staatliche Frauenorganisation VISHAKHA tätig ist. Vor Ort haben Sie hier die Gelegenheit mit indischen Frauen zu interagieren. Diskutieren Sie diverse Themen direkt mit den einheimischen Frauen und erfahren so, was für sie wichtig ist und wie sich ihr Leben in der indischen Gesellschaft gestaltet. Hervorgegangen aus der Frauenrechtsbewegung Rajastans setzt man sich heute für den Schutz der Frauen vor Gewalt und Unterdrückung ein und hat auch Räume für die Selbstverwirklichung und künstlerische Tätigkeiten der einheimischen Frauen geschaffen. Nach interessanten Gesprächen setzen Sie Ihren Weg nach Jodhpur, der zweitgrößten Stadt Rajasthans, fort. Der Rajpute Rao Jodha gründete Jodhpur 1459. Eine zehn Kilometer lange Mauer umschließt die Stadt. Nach Ankunft checken Sie in Ihr Hotel ein. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tag 9: Jodhpur
Am Vormittag besuchen Sie die Mehrangarh-Festung, die sich auf einem 125 Meter hohen Sandsteinfelsen befindet. Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von fünf Quadratkilometern und ist das Herz der Stadt Jodhpur. Anschließend besuchen Sie Jaswant Thada, ein imposantes Denkmal aus weißem Marmor, das 1899 von Maharajah Jaswant Singh II erbaut wurde. Am Abend sind wir zu Gast bei einer Nicht-Regierungs-Organisation. Dort lernen Sie deren Arbeitsweisen kennen und erhalten einen Eindruck, wie sie den Menschen bei ihren alltäglichen Problemen helfen. Die Organisation erhält sowohl finanzielle Unterstützung von Seiten der Regierung als auch von privaten Firmen. Diese nichtstaatlichen Organisationen sind sehr wichtig für Personen aus niedrigen Kasten und Bedürftige. Sie treffen am Nachmittag (gegen 16.00h) auch mit Vertretern einer lokalen Partei zusammen und können sich über das politische System in Indien und regionale Themen austauschen. (Das Treffen findet, je nach örtlichen Gegebenheiten, entweder im Hotel oder im Büro der Politiker statt). Abendessen und Übernachtung.

Tag 10: Jodhpur – Bikaner
Heute fahren Sie in die Wüstenstadt von Bikaner in Rajasthan. Bikaner hat sich seinen mittelalterlichen Stil erhalten, der den Lebensstil der Stadt durchdringt. Die Stadt wird auch die „Kamel Stadt“ genannt: Sie ist bekannt für ausgezeichnete Reit-Kamele. Die Geschichte Bikaners datiert zurück auf das Jahr 1488, als Prinz Rao Bikaji (ein Nachkomme des Gründers von Jodhpur, Rao Jodhaji) sein Königreich etablierte. Es hat sich vielen Angriffen von außen gegenüber gesehen und viele Kriege mit den muslimischen Herrschern und den Briten geführt. Auf der Fahrt nach Bikaner entdecken Sie unterwegs Deshnoke und besuchen den Karni Mata Tempel. Die reich verzierte silberne Eingangstür und die kunstvollen Marmorarbeiten wurden von Maharadscha Ganga Singh gestiftet. Gewidmet ist der hinduistische Tempel Karni Mata, der Reininkarnation der Göttin Durga. Der sog. Rattentempel ist bis weit über die Grenzen Indiens hinaus bekannt. Im Tempel leben Tausende von Ratten, die von den Besuchern mit mitgebrachten Speisen und Getränken umsorgt werden. Läuft eine Ratte über die Füße, bedeutet das Glück. Für die gläubigen Anhänger von Karni Mata ist es eine besondere Ehre, Kontakt zu den seltenen weißen Ratten aufzunehmen und sie mit Leckereien zu versorgen. Nach Ihrer Ankunft in Bikaner checken Sie in Ihrem Hotel ein. Am Nachmittag besuchen Sie eine Kamelfarm. Die Farm besteht aus über 800 Hektar Land und wird von der Zentralregierung verwaltet. Im Ersten Weltkrieg wurden von hier aus die britischen Kamelstaffeln mit Kamelen ausgestattet. Es gibt hier Hunderte von Kamelen und das Spektakel, das sich Ihnen hier abends bietet, wenn die Kamele mit ihren herumtanzenden Kälbern vom Grasen zurückkommen, ist faszinierend. Ein weiterer Programmpunkt des heutigen Tages der Besuch von Devi Kund, dem Bestattungsort der herrschenden Familie von Bikaner. Dort gibt es Ehrengrabmäler (Chhatries) von 22 verbrannten Witwen der königlichen Familie. Maharaja Surat Singhs Chhatri ist komplett aus weißem Marmor erbaut und mit spektakulären Bildern verziert. Am Abend treffen Sie mit lokalen Politikern / Entscheidungsträgern / Gemeinderatsmitgliedern zusammen. In Gesprächen können dabei über aktuelle Themen der Gemeinde diskutiert werden. So bekommen Sie die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in das Leben der indischen Bevölkerung zu erhalten. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tag 11: Bikaner – Mandawa
Am Vormittag besuchen Sie die Festung von Junagarh, welche von einem Armeegeneral 1593 errichtet worden war. Der Hof der Festung mit seinen Balkonen und Fenstern ist ein perfektes Beispiel der handwerklichen Qualität dieser Zeit. Die wunderschönen Schnitzarbeiten und die Punkte auf dem roten Stein und dem Marmor sind faszinierend. Die verschiedenen Bereiche des Palastes (Dewan-i-khas, Phool Mahal, Hawa Mahal, Badal Mahal und Anup Mahal) reflektieren die glorreiche Architektur Bikaners. Später fahren Sie weiter nach Mandawa, dem Zentrum der Shekhawati-Region und ehemals Handelsposten auf einer Route der Seidenstraße. Der Herrscher von Mandawa, Thakur Nawal Singh, baute 1755 eine Festung. Die Stadt, die um die Festung herum wuchs, zog bald darauf eine große Schar von Händlern an, die sich hier niederließen. Als die Karawanen im späten 18. Jahrhundert immer weniger wurden, verlegten die Händler ihre Geschäfte in andere Teile des Landes, kehrten aber nach Mandawa zurück, um hier ihre palastartigen Herrenhäuser (Havelis) zu errichten. Nach der Ankunft Check-in im Hotel. Am Abend nehmen Sie an einem typischen Kochkurs teil und bereiten indische Spezialitäten zu, die Sie später auch verzehren werden. Eine ganz besondere Erfahrung und die Möglichkeit indische Kultur hautnah zu erleben. Übernachtung im Hotel.

Tag 12: Mandawa – Delhi
Bei einem Spaziergang durch Mandawa entdecken Sie die schönen Havelis. Diese reich verzierten Häuser wurden früher von reichen Händlern gebaut und bewohnt. Danach Rückfahrt nach Delhi. Unterwegs werden Sie (je nach Möglichkeit und Zeitplan) noch ein typisch indisches Dorf besuchen, um das Leben auf dem Land in Indien besser kennenzulernen. Check-in im Hotel. Ihr Zimmer steht Ihnen bis zum Transfer zum Flughafen zur Verfügung, so dass Sie sich nach dem Abendessen noch ein wenig erholten und / oder frisch machen könnten. In der Nacht erfolgt der Transfer zum Flughafen und Heimflug nach Deutschland.

Tag 13 (20.02.2012): Delhi – Abschiedsessen
Nach dem Frühstück checken Sie im Hotel aus, Ihr Gepäck wird in einem Raum gesammelt, bis Sie am späten Abend zum Flughafen gebracht werden. Sie besichtigen heute den Lotus Tempel Bahai. Im Südosten Delhis, in Chiragh, liegt der Baha’i-Tempel, der aufgrund seiner charakteristischen Form auch Lotustempel genannt wird. Er ist ein Haus der Andacht der Religionsgemeinschaft der Bahai. Der Name Lotustempel ist dabei an die Form des Gebäudes angelehnt, die eine blumenähnliche Gestalt hat. Das Gebäude dient als Muttertempel für den indischen Subkontinent. Der Tempel hat zahlreiche Architekturwettbewerbe gewonnen und wurde in unzähligen Zeitschriften und Zeitungen abgedruckt. Der Lotustempel ist eines der beliebtesten touristischen Ziele in Neu-Delhi, den jährlich mehr als vier Millionen Menschen besichtigen. Das Gelände ist mit 10 ha sehr weitläufig, so dass die vollendete Form gut zur Geltung kommt. Der Rundbau wurde im Jahre 1986 fertig gestellt und wurde mit einer beeindruckenden Größe von 75m Durchmesser und 34.3 m Höhe auf einer Terrasse errichtet, die rundherum von Wasserflächen umgeben ist. Der Rundbau folgt in all seinen Elementen einer 9er-Symmetrie: Eingänge, jeder Kreis von Blütenblättern, Kuppelrippenbögen, Teiche – jedes Element ist neunmal vorhanden. Mit dieser Neunersymmetrie folgt der Tempel den Konzepten der anderen wichtigen Baha’i-Tempel der Welt. Im Innern befinden sich in der weiten, überkuppelten Halle nur Bestuhlung und heilige Schriften, Schlichtheit dominiert. Vor allem aber ist die Stille greifbar, ein wohltuender Kontrast zum Alltagslärm des modernen Delhi. Fast nüchtern ist die Atmosphäre, aber die Gedanken des Menschen sollen auch nicht durch die Dekoration in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, denn dieser Tempel (Mashriqu'l-Adhkar) ist zum Gebet für Menschen jeglichen Glaubens offen.

Im Anschluss besichtigen Sie noch den Sikh Tempel in Delhi – Bangla Sahib. Der Sikhismis ist die jüngste Religion Indiens und ist insbesondere in der Provinz Punjab vorherrschend. Zahlreiche Auslandsinder in Großbritannien, USA und Kanada sind Sikhs. Der Gründer dieser Religion war Guru Nanak (1469 - 1539). Der Name Singh ("Löwe") für Männer und Kaur ("Prinzessin") für Frauen, sowie das Tragen von Turbanen stellen eine besondere kulturelle Identität dar. Gurudwara Bangla Sahib liegt im Bereich des Connaught Place und ist Dreh- und Angelpunkt von Neu-Delhi. Der Platz mit erhabenen Fassaden und klassischen Säulen wurde vom Chefarchitekten der indischen Regierung Robert Tor Russell (1886-1953) geplant.

Wir halten am 20.02. bis 21 Uhr 5 “wash & change”-Zimmer für Sie bereit, so dass Sie hier noch Ihr Gepäck lagern, sich nochmal frischmachen oder umziehen können.

Nach den heutigen Besichtigungen kehren See am frühen Abend in das Hotel in Delhi zurück. Wir laden Sie zu einem traditionellen Abschiedsessen ein, bevor Sie um 22.30 Uhr zum Flughafen gebracht werden.

Tag 14: Abflug und Ankunft in Deutschland
Um 03.05 Uhr startet Ihr Rückflug nach Frankfurt, wo Sie um 07.10 Uhr ankommen.

Auf ein Wiedersehen in einem unglaublichen Land.

© via cultus, Änderungen vorbehalten

Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten / Optional:

Reisepreis:
€ 1 995,00 / pro Person im DZ ab 15 Vollzahlern
Einzelzimmerzuschlag € 450,00


Preise gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit!


Reisezeit:
08.02. bis 21.02.2012


Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen


E-Mail und Buchung

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