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Israel – Das heilige Land / Studien- und Begegnungsreise

Reich an Kontrasten zwischen üppiger, subtropischer Vegetation, flirrenden Wüsten und kargen Gebirgen präsentiert sich Israel als buntes Kaleidoskop landschaftlicher, ethnischer und religiöser Vielfalt und somit auch als kleines Land mit großen Gegensätzen. Ein Land, dessen Gruß – Shalom – als Wunsch nach Frieden seit vielen Jahrzehnten brennende Aktualität birgt. Ihr werdet sie erleben und sehen - die steingewordenen Zeugen der Geschichte, die Erzählungen aus der Bibel, die plötzlich Gestalt annehmen, die Wurzeln unseres Christentums. Aber auch die widerspruchsvolle Gegenwart, die Spannungen, die Ängste und Freuden des modernen Israel werden euch nicht verborgen bleiben. Israel ist ein Land, das nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz bewegt!

Tag 1: Anreise nach Tel Aviv - Netanya
Flug von Frankfurt mit Lufthansa oder Turkish Airlines nach Tel Aviv. Nach der Ankunft in Tel Aviv am Flughafen transferieren wir Sie nach Netanya. Ca. 30 km von Tel Aviv entfernt gehört die Stadt, die inmitten von Sanddünen der Sharon-Ebene liegt, zu den beliebtesten Ferienzielen der israelischen Mittelmeerküste. Während des 2. Weltkrieges brachten niederländische Einwanderer aus Antwerpen die Diamantschleifkunst in die Stadt. Heute leben einige Tausend Bewohner von der Arbeit mit den kostbaren Steinen. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tag 2: Caeasarea – Haifa – Akko
Frühstück im Hotel. Fahrt nach Caesarea. Die Ruinenstätte liegt in einer schönen Dünenlandschaft direkt am Meer auf halbem Wege zwischen Tel Aviv und Haifa und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten an der Mittelmeerküste des Landes. Die ehemalige Kreuzfahrerstadt mit den Überresten der byzantinischen Stadt mit römischem Theater und Herodes-Palast bilden einen Nationalpark, das beeindruckende Aquädukt ist ebenfalls sehr sehenswert! Weiterfahrt nach Haifa. In Israel besagt eine Redensart: „In Jerusalem wurde gebetet, in Tel Aviv gelebt und in Haifa gearbeitet.“ Einige Israelis sprechen von Haifa auch als der schönsten und saubersten Stadt des Landes…Aber machen Sie sich selbst ein Bild! Sie besichtigen die Persischen Gärten, eine wunderschöne Gartenanlage mit alten Bäumen und kunstvoll angelegten Blumenbeeten. Den Mittelpunkt der Gärten, bildet der Bahai-Schrein (seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe) mit dem Grab des Báb, dem Propheten der Bahai-Religion. Von den Terrassengärten und dem Berg Karmel genießen Sie eine schöne Aussicht auf Haifa und das Meer. Sie fahren am Mittelmeer entlang bis nach Akko, der alten Kreuzfahrerstadt. Von der Antike bis ins 19. Jhd. war Akko der wichtigste Palästinas und gehört heute zu den meistbesuchten Städten Israels. Die Altstadt gehört seit 10 Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie unternehmen einen Rundgang und entdecken hierbei die Hinterlassenschaften der Kreuzritter, den Fischerhafen mit Marina und schnuppern sich durch die Gassen der Basare. Über das galiläische Gebirge führt Sie Ihr Weg zum heutigen Tagesziel, dem See Genezareth.

Tag 3: See Genezerath - Banias
Frühstück im Hotel. Wir unternehmen eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth. Wir unternehmen eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth entlang der Golanhöhen. Im Anschluss geht es zum Wohnort des Apostels Petrus, nach Kapernaum. Am Nordufer des Sees Genezareth gelegen, gehört Kapernaum zu den wichtigsten Wirkungsstätten Jesu und war, nach den Überlieferungen, einer der Orte, in denen Jesus während seiner Zeit als Wanderprediger, lebte. Von Franziskaner-Mönchen verwaltet, gehört die Ausgrabungsstätte zu den am meisten besuchten Pilgerstätten Israels. Das relativ kleine schattige Ausgrabungsgelände bietet als Aushängeschild die teilweise rekonstruierte Synagoge aus dem 4 Jhd., die zu den schönsten jüdischen Sakralbauten zählt. Als nächstes fahren Sie zur Brotvermehrungskirche in Tabgha und zum Berg der Seligpreisungen. Am „Ort der sieben Quellen“ soll die wundersame Brotvermehrung durch Jesus stattgefunden haben (Matth 15,32 – 38; Mark 8,1 – 9). Die erste Kirche aus dem 4. Jhd. wurde ein Jahrhundert später durch eine dreischiffige Säulenbasilika ersetzt. Eine Vielzahl freigelegter Bodenmosaike aus dem 5. Jhd. ist heute in unterschiedlich guter Qualität zu sehen. Fahrt in den Norden durch das Hullatal zum Banias (Caesarea Philippi) – eine der Quellen des Jordanflusses. Über die Golanhöhen erfolgt die Rückfahrt zum See Genezareth. Abendessen und Übernachtung.

Tag 4: Nazareth – Megiddo - Jaffo
Frühstück im Hotel. Wir verlassen das Hotel und fahren anschließend in den religiösen Kibbutz Lavi und lassen uns anschaulich das Leben im Kibbutz näher bringen. Zum Kibbutz gehört Landwirtschaft, eine berühmte Werkstatt für Möbel, die weltweit führend ist in der Ausstattung von Synagogen, und ein bekanntes Kibbutz-Hotel. Weiterfahrt nach Nazareth, dem Ort, an dem Maria von Erzengel Gabriel die Geburt Jesu verkündigt wurde und in dem Jesus den Großteil seines Lebens verbrachte. Nazareth gehört zu den wichtigsten christlichen Wallfahrtsorten der Welt. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit Nazareths ist gleichzeitig eine der größten christlichen Kirchen des Orients und steht an der Stelle, an der Maria von der Geburt Jesu erfahren hat. Der zweigeteilte Bau der Verkündigungskirche ist im oberen Teil dem Marienkult gewidmet und im unteren Teil wurden die Verkündigungsgrotte und die Ruinen einer Kreuzfahrerbasilika integriert. Am Nachmittag fahren Sie weiter zum UNESCO-Weltkulturerbe Meggiddo. Sie besuchen den beeindruckenden Wassertunnel. Sie fahren weiter durch Jezreeltal zum Mittelmeer bis nach Tel Aviv/Jaffo. Kurze Stadtrundfahrt und Besuch des Künstlerviertels in Jaffo. Durch das Judäische Gebirge erreichen Sie am Abend Ihr Tagesziel Jerusalem. Abendessen und Übernachtung.

Tag 5: Altstadt von Jerusalem – Bethlehem
Frühstück im Hotel. Heute besuchen wir die Altstadt von Jerusalem. Die Hauptstadt Israels liegt 800m hoch in den judäischen Bergen, vor der Mauer der Altstadt verlief bis 1967 die Grenze zu Jordanien. In Jerusalem begegnen sich drei monotheistischen Weltreligionen, das Judentum, das Christentum und der Islam hautnah. Für Christen, Juden und Muslimen wird Jerusalem als Heilige Stadt angesehen, da hier ihre bedeutenden Propheten bzw. Heiligen wirkten. Sie entdecken beim Ihrem heutigen Besuch der Altstadt das restaurierte jüdische Viertel, das arabische Viertel, die Via Dolorosa, die Klagemauer, die Grabeskirche, den Garten Gethsemane uvm. Nach diesen vielfältigen Eindrücken fahren Sie weiter nach Bethlehem. In einer reizvollen, hügeligen Landschaft liegt die Stadt, in der König David und Jesus Christus geboren wurden. Heute leben hier überwiegend palästinensische Christen, verwaltet wird die Stadt von Palästinensern. Die arabische Bevölkerung der Stadt besteht zur Hälfte aus Christen und Muslimen. Die festungsartige Geburtskirche am Krippenplatz steht, eingepfercht zwischen einem Franziskanerkloster, einem griechisch-orthodoxen Kloster und einem armenischen Kloster, heute Nachmittag auf Ihrem Besichtigungsprogramm. Von Kaiser Konstantin erbaut, ist die Geburtskirche innen labyrinthisch und streng nach Konfessionen aufgeteilt. Sie sehen u.a. die Demutspforte, durch die Sie die Kirche betreten, wunderbare Bodenmosaike und die Geburtsgrotte. Die Stelle der Geburt Jesu wird mit einem Silberstern und der Inschrift „Hic de virgine Maria Jesus Christus natus est“ („Hier wurde von der Jungfrau Maria Jesus Christus geboren“). Am Abend fahren Sie zurück nach Jersusalem. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tag 6: Neustadt von Jerusalem
Frühstück im Hotel. Heute widmen wir uns der Neustadt von Jerusalem. Zu unseren Besichtigungen gehört u.a. die Menora bei der Knesset. Die Knesset, das israelische Parlament besteht aus 120 Abgeordneten, die nach dem Verhältniswahlrecht für 4 Jahre gewählt werden. Im Parlament ist wohl das Neuhebräisch, als auch Arabisch als Debattiersprache zugelassen (Die Knesseth kann vormittags, zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr besucht werden, je nach Zeitplan bauen wir den Besuch ein). Sie besuchen heute auch die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Die zentrale israelische Gedenkstätte und zugleich Forschungseinrichtung für den Holocaust, wurde vom israelisch-amerikanischen Architekten Moshe Safdie entworfen. Dieser Ort des Gedenkens wird Sie sicherlich tief berühren und nachhaltig beschäftigen. In der Hall of Names werden beispielsweise Fotos und Dokumente von 600 Ermordeten gezeigt… Im größten und bekanntesten Museum Israels, dem Israel-Museum, vereint sich der „Schrein des Buches“ mit archäologischen Funden, jüdischer Kunst und alter / moderner Kunst in einem Skulpturengarten. Der größte Schatz des Museum sind die Qumran-Rollen (die ältesten Handschriften des Alten Testaments), die in der Regel als Kopie gezeigt werden. Nachmittags Spaziergang in der Neustadt mit Ben Yehuda Straße, sowie Obst- und Gemüsemarkt. Abendessen und Übernachtung.

Tag 7: Massada und Totes Meer
Frühstück im Hotel. Fahrt durch die judäasche Wüste zum Toten Meer – am Ufer entlang zur Festung Masada. Auffahrt mit der Seilbahn zu den Ruinen von Masada, des letzten Bollwerks der Juden gegen Rom. Kurzer Halt in der Oase En Gedi. Weiter geht es danach nochmals entlang des Toten Meeres nach Qumram, dem Ort der Entdeckung der Schriften der Esener aus dem 1. Jhd. nach Christus. Wer möchte, kann nun das besondere Erlebnis – ein Bad im Toten Meer – genießen (bei Qumran gibt es eine schöne Badestelle mit Restaurant und sanitären Anlagen). Rückfahrt nach Jerusalem. Abschiedsabendessen und Übernachtung.

Tag 8: Heimreise
Frühstück im Hotel. Je nach Abflugzeit haben Sie noch ein wenig Zeit für letzte Souvenirkäufe. Transfer zum Flughafen Ben Gurion. Verabschiedung und Heimflug nach Deutschland.

© via cultus, Änderungen vorbehalten

Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

Reisepreis:
€ 1 895,00 /pro Person im Doppelzimmer (ab 10 Personen)
€ 1 695,00 /pro Person im Doppelzimmer (ab 15 Personen)
Einzelzimmerzuschlag € 399,00


Preise gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit!


Reisezeit:
01.04. – 08.04.2012


Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Wichtige Hinweise zum Pessach-Fest:
Die Reise fällt am Schluss in den Zeitraum des Pessach-Festes, zu dieser Zeit ist in Israel viel los, es ist Hochsaison. Zudem sind einige Dinge zu beachten: Pessach gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. Das Pessach als Familienfest mit verschiedenen Riten gefeiert, darunter dem Seder und dem einwöchigen Verzehr von Matzen. Deshalb heißt es auch „Fest der ungesäuerten Brote“. Das Pessachfest dauert sieben Tage, in der Diaspora bei orthodoxen Juden acht Tage. Während dieser Zeit darf gemäß Gottes Gebot (Ex 12,20 EU) nichts Gesäuertes verzehrt werden, noch sich im Haus befinden. Dies wurde in der rabbinischen Tradition auf alle Speisen, die in irgendeiner Weise mit Gesäuertem in Berührung kamen, ausgedehnt. Als Säuerndes gilt jede der fünf Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel (Spelt), die für mindestens 18 Minuten mit Wasser in Kontakt kam, sowie jede Speise und jedes Getränk, das aus einer dieser Getreidesorten hergestellt ist oder sie enthält. Dies heißt konkret für Sie, dass Sie an den letzten drei Reisetagen besonderes Essen serviert bekommen, da Brot, Kuchen und Nudeln nicht erlaubt sind. Dies ist eine gute Gelegenheit für Sie als Gäste eine der zahlreichen Traditionen auch hautnah mitzuerleben, was für alle sicherlich ein besonderes Erlebnis sein wird!


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