Die Kunst und Art zu leben
„Leben wie Gott in Frankreich“– nirgends ist dieses Sprichwort so treffend wie in Burgund. Genießer wissen es: Das Weinland Burgund ist auch eine europäische Kunstlandschaft ersten Ranges, deren kulturelle Schätze eingebettet sind in unverfälschte Natur. Gönnen Sie sich eine Entdeckungsreise zu den Quellen des Guten und Schönen im Leben!
Der Name „Burgund“ steht für ein Stück europäischer Geschichte; ein Besuch in Burgund ist eine Reise in eine stets gegenwärtige Vergangenheit. Mythische Vergangenheit in Vézelay, Fontenay, Cluny und La Charité-sur-Loire. Machtvolle Vergangenheit in den alten Herzogsstädten Dijon und Beaune, prachtvolle Vergangenheit in Schlössern wie Bazoches und Tanlay, Bussy-Rabutin und Cor-matin. Alles lädt Sie ein sich die Zeit zum Leben zu nehmen, denn hier strahlt alles Ruhe und Gastlichkeit aus.
1. Tag: Beaune- Dijon
Fahrt nach Beaune im Burgund. Wir besichtigen auf unserer Stadtführung zuerst das berühmte Hôtel-Dieu, es ist nicht nur Titelbild zahlreicher Burgund-Führer, sondern auch ein Museum. Weiter nach Dijon, unserem eigentlichen Tagesziel.
2. Tag: Dijon
Ganztägige Stadtführung durch Dijon- Ehemaliger herzoglicher Palast am Place de la Libération, Musée des Beaux-Arts, Tour Philippe-le-Bon, Patrizierhäuser, Kirche Notre-Dame, Cathédrale Saint Bénigne, Mosesbrunnen, von der Kartause von Champmol (Chartreuse de Champmol). Der gemütli-che Abschluss des Tages bei einer Weinprobe in einem der berühmten Lokalitäten.
3. Tag: Dijon- Auxerre
Gleich nach dem Frühstück führt uns unsere Route nach Semur-en-Auxois. In malerischer Lage er-hebt sie sich über dem Armançon mit seinem mächtigen Bergfried und dem Turm der Kirche Notre-Dame. Früher war Semur die stärkste Festung des Herzogtums, was die erhaltenen Türme auf den steilen Felsen auch heute noch erahnen lassen. Vom Fluss aus gelangt man über steile Straßen in die schöne Altstadt, die teilweise noch von einer Stadtmauer umgeben wird. Durch die Porte Sauvigny betritt man das nach der Kirche benannte Notre Dame Viertel mit seinen lebhaften, engen Gassen. Wir besuchen die Stiftskirche Notre-Dame: Errichtet im Jahr 1225 wurde sie in späterer Zeit häufig verändert, insbesondere im 19. Jahrhundert unter Eugène Viollet-le-Duc. Die Fassade stammt jedoch aus dem 14. Jahrhundert; Die Porte Sauvigny, ein ehemaliges Stadttor; Die vier noch erhaltenen Rundtürme der ehemaligen Zitadellenbefestigung und die Pont Joly, eine Brücke mit einem maleri-schen Blick auf die Stadt. Weiter geht es zur Abtei Fontenay, die eine der bedeutendsten in Burgund ist, liegt in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal. Sie besitzt die älteste erhaltene Zisterzienser-kirche. Unsere Mittagspause verbringen wir in Montbard. Fahrt nach Anxy-le-Franc und Besichtigung des Schlosses. Um 1543 begann Antoine III. de Clermont mit der Errichtung eines toskanisch anmu-tenden Schlosses. Im Anschluss fahren wir weiter nach Auxerre und beziehen dort unser Hotel Le parc de Marechau. Abendessen im Hotel.
4. Tag: Auxerre- Autun
Wir beginnen gleich nach dem Frühstück mit unserer Stadtführung in Auxerre. Der Uhrturm, der ur-sprünglich aus gallorömischer Zeit stammt und im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut wurde, steht mitten in der Fußgängerzone. Unten am Turm befindet sich die Kammer mit dem Uhrmechanis-mus, die von den reichen Bürgern in Auxerre im 15. Jahrhundert eingerichtet wurde. Das Besondere an der Uhr sind ihre beiden Zeiger. Der eine hat als Spitze die Sonne, der andere den Mond, und sie zeigen die Sonnen- bzw. Mondbewegung an. Die Anlage der Abtei Saint-Germain, die seit über 1000 Jahren existiert, ist so gut wie vollständig erhalten. Die Kryptenanlage aus dem 9. Jahrhundert, der Höhepunkt eines jeden Besuches, ist mit den ältesten Wandmalereien verziert, die bisher in Frank-reich entdeckt wurden. Die berühmte Kathedrale Saint-Étienne liegt mitten zwischen den Wohnhäu-sern, wie das früher immer gewesen ist. Sie wurde 1215 begonnen. Die Fassade stammt aus dem ausgehenden 13. Jahrhundert, der Nordturm wurde bis ins 16. Jahrhundert hinein gebaut. Die sehr schöne Krypta von St-Étienne stammt noch vom Vorgängerbau aus der Zeit nach 1030 und besitzt bedeutende Fresken. Weiterfahrt nach Vezelay, einer mittelalterlichen Perle Burgunds, und Mittags-pause. Danach erfolgt die Besichtigung des berühmten Wallfahrtsortes. Gekrönt von der auf der höchsten Stelle des Hügels aufgesetzten Basilika Sainte-Madeleine, das Hauptportal von einem rei-chen Bogenfeld verziert. Bevor Sie das Innere der Kirche betreten, möchten wir noch die wundervolle Aussicht über den Nordteil des Morvans von der Terrasse hinter der Kirche erwähnen. Weiterfahrt nach Autun und Hotelbezug für 2 Nächte im Hotel Les Ursulines. Abendessen im Hotel.
5. Tag 09.10.08: Autun
Autun gilt als „Tor zum Morvan“. Die dunklen Wälder dieser Region reichen bis fast an den mit bunt glasierten Ziegeln gedeckten Chor der Kathedrale Saint-Lazare heran. Autun ist wesentlich älter als der aus dem 12. Jahrhundert stammende Sakralbau der bedeutenden Kathedrale. Die Kathedrale selbst gilt als eines der wichtigsten romanischen Bauwerke Burgunds. Es handelt sich dabei um eine dem heiligen Lazarus geweihte, dreischiffige Basilika mit reichem Fassadenschmuck, die den höchs-ten Platz der Oberstadt von Autun beansprucht. Nach der Mittagspause Fahrt zum Mont Beuvray. Auf diesem Berg stand die keltische Großstadt Bibracte. Vor 2000 Jahren wurde die Feste des Vercinge-torix verlassen. Etwas unterhalb baute Pierre-Louis Faloci in den Berghängen ein europäisches Ar-chäologie-Zentrum zur Aufdeckung der Geheimnisse keltischen Lebens. Besuch des Museums und Führung. Rückfahrt, Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vortag.
6. Tag: Autun- Macon
Am Morgen Fahrt nach Tournus. Wir besichtigen die Kirche Saint Philibert. Diese großartige romani-sche Kirche stammt aus dem 10. und 12. Jahrhundert. Über der Kapelle von St-Michel befinden sich Kapitelle aus karolingischer Zeit. Der Rest der Kirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut und hat eine schöne weiße Farbe. Weiter geht es mit dem Hôtel-Dieu. Nach drei Jahrhunderten Betreuung der "armen Kranken" hat es 1982 seinen Betrieb eingestellt. Die alten Gänge wurden restauriert und zeu-gen vom Leben im Krankenhaus seit dem 17. Jahrhundert. Die traditionellen Eichenbetten stehen noch in den Krankensälen. Man kann auch eine schöne zeitgenössische Apotheke besichtigen, in der fast 300 Fayencen aus Nevers ausgestellt sind. Das kleine Museum ist Teil des Besuches. Weiterfahrt nach Brancion und Besuch der Kirche St. Pierre, die einfache kleine Kirche liegt auf einem romanti-sche Plateau, von dessen Rand man einen schönen Blick über die Wiesen und Äcker des nördlichen Mâconnais hat. Die Mittagspause verbringen wir in Ferme-auberge de Malo und im Anschluss besu-chen wir das Renaissanceschloss von Cormatin mit prunkvoller Innenausstattung und herrlicher Gar-tenanlage. Weiterfahrt nach Taize und Besuch der Versöhnungskirche aus dem 20. Jahrhundert. Wei-terfahrt zur Kapelle der Mönche von Berzé-la-Ville, sie wurde um 1100 vom Heiligen Abt Hugo errich-tet und bewahrt eines der besterhaltenen Beispiele romanischer Wandmalereien mit byzantinischen, römischen und ottonischen Einflüssen. Weiter führt uns der Weg nach Macon. Hier beziehen wir unser Hotel d`Europe et d´Angleterre für weitere 2 Nächte. Abendessen und Übernachtung.
7. Tag: Macon
Wir verlassen Macon in Richtung Cluny wo wir die Reste der alten Abteikirche Ancienne besichtigen und auf den Tour de Fromages, dem Käseturm, steigen, der Blick von hier oben ist ein unvergessli-ches Erlebnis. Von Cluny und seiner umgebenden Landschaft bekommt man hier einen nachhaltigen Eindruck. Cluny war im frühen Mittelalter das bedeutendste Kloster Europas. Unsere Mittagspause verbringen wir in Paray-le-Monial, wo wir auch im Anschluss die Basilika aus dem 11. Jahrhundert besichtigen werden. Aus dem für das Brionnais so typischen gelblichen Stein ist auch die Kirche von Anzy-le-Duc gebaut. Es ist eine der schönsten romanischer Bauart in der Gegend. Ungewöhnlich der luftige, achtseitige Turm. Semur-en-Brionais gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Der Ort liegt auf einer kleinen Anhöhe umgeben von Obstwiesen und Weiden. Die kleine Kirche Saint Hilaire, die wir auch besuchen, gehört zu den besonderen Kleinoden dieser Region. Praktische Einführung in die Geheimnisse der Schokolade bei Bernard Dufoux in La Clayette, ein Besuch in der Chocolaterie „l’art du chocolat“ in Paray-le-Monial, in der man die „Croquants de la belle Constance“ ist für den Abschluss des heutigen Tages geplant, richten Sie hierfür bitte Ihre Gaumen. Rückfahrt nach Macon, Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.
8. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück heißt es so langsam wieder Abschied nehmen. Wir machen uns auf den Weg in Richtung Heimat. Auf der Strecke bleibt uns noch der Ort Bourg-en-Bresse und die Besichtigung des Königlichen Klosters Brou mit großer Abteikirche, erbaut zwischen 1505 und 1536 durch Margarete von Österreich, enthält die Grabmäler von Margarete von Bourbon, Philibert und Margarete von Öster-reich. Nach einem kurzen Päuschen wird es endgültig- Rückfahrt nach Deutschland



