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Schottland - Islands, Highlands und Lowlands

Schottisches Panorama in “Karo”

Ihnen gefällt unser Wetter nicht?
Warten Sie einfach eine Viertelstunde, dann gibt es ein Anderes!

Jeden Tag vier Jahreszeiten, Dudelsack, Kilt, Tartans, Whisky und Nessie, das Monster- Schottland bedient jedes dieser Klischees– und genau das Gegenteil. Ein Land, dramatisch und sanft, zugleich leise und laut, rau und kultiviert. Felsen, die schroff ins Meer stürzen, sanfte smaragdgrüne Hügel, weißgetupft von Schafen. Strände, übersät mit Felsblöcken, wie hingeschleudert von Riesenhand. Strände weit, mit goldgelbem Sand. Gemächlich dahin fließende Flüsschen. Lochs, die sich tief ins Landesinnere bohren. Inseln, fast baumlos, sturmerprobt, jedoch mit mildem Klima, dank des Golfstromes. Dort finden sich imponierende Zeugnisse einer neolithischen Hochkultur, eine Bestätigung der frühen Besiedlung. Nach den Pikten folgten die aus Irland eingewanderten Skoten, die dem Land, Schottland, seinen Namen verliehen. Nach vielen Jahrhunderten der kriegerischen Auseinandersetzungen schließlich die endgültige Zugehörigkeit zum Königreich Großbritannien, ohne jedoch die eigene Identität zu verlieren. Immer noch bleiben die alten Traditionen lebendig, die fast archaisch anmutende „Olympiade“ der Highland Games mit so seltsamen Wettbewerben wie Tauziehen oder „Highland Fling“, der schwindelerregende Tanz um gekreuzte Säbel. Die spektakulärste Disziplin jedoch ist das „Tossing the caber“ wo, wie in allen Disziplinen, Kilt-bewehrte Mannen, einen 80 Pfund schweren und ca. 5-6 m langen Holzpfahl durch die Luft schleudern. Der Kilt, schottisches Nationalsymbol , ein Rock ohne Nähte, lediglich von einer Sicherheitsnadel und einem Gürtel zusammengehalten, zeigt mit seinem farbenprächtigen Tartan, von denen es über 400 gibt, die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Clan. Zu Unrecht geschmäht ist die schottische Küche, kein Ort in Schottland ist mehr als 100 km vom Meer entfernt, dementsprechend frisch ist das Meeresgetier, das auf den Tisch kommt. Auch Haggis, das schottische Nationalgericht, Schafsinnereien gekocht im Schafsmagen, gut gewürzt, serviert mit weißen Rüben und Kartoffeln ist durchaus genießbar. Gekrönt wird das Ganze natürlich vom hervorragenden schottischen Whisky mit seiner weichen Note und dem typischen, torfrauchigem Aroma. Wer weiß, vielleicht hat der Whisky auch die vielen schottischen Schriftsteller und Dichter beflügelt, die mit ihren Werken wie Peter Pan, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, der Gestalt des Sherlock Holmes und vielen anderen Weltgeltung erlangten. Selbst J.K. Rowling schrieb den ersten Band von Harry Potter in Edinburgh. Von dort aus wollen wir auch unseren Streifzug durch Lowlands und Highlands und zu den Inseln beginnen.

1.Tag: Anreise nach Edinburgh
Flug nach Edinburgh. Transfer zum Hotel. Begrüßung und erste Informationen durch den Reiseleiter. Je nach Ankunftszeit, kurze Stadtrundfahrt.

2. Tag: Edinburgh– Antithese zu London
Edinburgh, Kulturhauptstadt Europas, Gastgeber des berühmten 3-wöchigen Musik -und Theaterfestivals, seit neuestem Literatur-Hauptstadt (UNESCO) ist die Antwort Schottlands auf London. Nach der Schlossbesichtigung geht es über die berühmte Royal Mile der Altstadt bis zum Holyrood House. Die Neustadt besticht durch das geschlossene Ensemble der gregorianischen Häuser und last but not least, durch die Vielzahl der edlen Geschäfte.

3. Tag: St. Andrews– Scone Palace– Pitlochry
Über den Firth of Forth geht es an pittoresken Fischerdörfern vorbei nach St. Andrews. Von St. Andrews Cathedral, dem größten Gotteshaus Schottlands, steht nur noch die herrliche Ostfront. An Dundee vorbei über den Firth of Tay ist der Scone Palace unser nächstes Ziel. Im romantischen Pitlochry verbringen wir unsere nächste Nacht. Wie wäre es mit einem Pub Besuch?

4. Tag: Blair Castle- Highland Games– Grampian Mountains- Whisky Trail- Inverness
Am nächsten Morgen starten wir zur Besichtigung von Blair Castle und freuen uns auf die spektakulären Highland Games. Durch die wildromantischen Grampian Mountains geht es nun weiter auf den sogenannten Whisky Trail. Besuch in einer traditionellen Destillerie. Unsere letzte Station heute ist Inverness am berühmten Loch Ness.

5. Tag: Invernesse– Culloden- Loch Ness- Urquhart Castle
Mit einem Rundgang durch die quirlige „Hauptstadt des Nordens“ und einem Besuch des Culloden Battlefield fängt unser heutiger Besichtigungstag an. Dann führt uns die Fahrt entlang des wunderschönen Loch Ness zu einem Postkarten-Motiv Schottlands, zum Urquhart Castle. Besichtigung und Besuch des Nessie Centers. Rückfahrt nach Inverness.

6. Tag: Ullapool-Überfahrt nach Stornoway- Lewis und Harris– äußere Hebriden
Von Inverness aus an der Corrieshalloch Schlucht und den Wasserfällen vorbei, nach Ullapool. Von dort bringt uns die Fähre in ca. 2 ½ Stunden nach Stornoway auf der Insel Lewis. Die Doppelinsel Lewis und Harris bietet Reisenden ein ganz neues Erlebnis. Die Landschaft ist herb, eine hügelige Heidelandschaft, baumlos, mit ganz eigenem Reiz. Unser Weg führt uns über die Insel zum Black House Museum von Arnol. Auch wird hier wird der berühmte, robuste Harris Tweed aus feinster Schafwolle hergestellt. Mit dem Steinkreis von Callanisch betreten wir eine der bedeutendsten prähistorischen Stätten Europas.

7. Tag: Tarbert– Isle of Skye– Portree
Fährüberfahrt von Tarbert nach Uig auf der Insel Skye. Auf dem Weg nach Süden, vorbei am Loch Mealt und dem „Old Man of Storr“. Nach einem Abstecher zum Dunvegan Castle, dem Stammsitz der McLeods und nach Carbost, der ältesten Whisky Destillerie auf Skye gelangen wir nach Portree.

8. Tag: Isle of Skye– Fort William
Die berühmten Cuillin Hills sind eine Herausforderung für jeden Bergsteiger. Von Armadale aus bringt uns eine kurze Fährüberfahrt nach Mallaig. Dort beginnt eine der schönsten Panoramastraßen Schottlands durch Rhododendron Wälder und den „silbernen Stränden“ von Morar.

9. Tag: Glen Coe– Glasgow
Südlich von Fort William trifft man auf das Dorf Glen Coe. Das Tal von Glen Coe gehört zu den eindrucksvollsten, dramatischsten und wildromantischsten Landschaften in ganz Schottland. Durch die Trossachs erreichen wir schließlich die Großstadt Glasgow. Glasgow hat aber einige der bedeutendsten Bauwerke der europäischen „Art Noveau“ zu bieten sowie Prunkarchitektur der viktorianischen „Hochzeit“.

10. Tag: Flughafen– Heimreise
Transfer zum Flughafen, Heimreise. Mit Erinnerungen an herrliche Landschaften, archaische Traditionen, und vielleicht, sogar Sonnenschein geht es heimwärts.

My heart is in the highlands, my heart is not here. Robert Burns, schottischer Dichter.

 

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