Ein Land im Aufbruch
Nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt liegt eine für uns gänzlich unbekannte Welt. Sammel-becken vielfältiger Kulturen, konkurrierender Religionen und verschiedener historischer und politi-schen Entwicklungen. Die Türken prägten das Land und waren auch für eine sehr gehemmte Entwick-lung verantwortlich. Im Anschluss die diktatorische Regierung von Enver Hoxha sowie die zeitweise totale Abschottung nach außen führten in der kleinen Republik zu einem großen wirtschaftlichen und sozialen Rückstand. Seit dem Zusammenbruch der Planwirtschaft 1991 befindet sich Albanien nach wie vor in der Übergangsphase zu Demokratie und Marktwirtschaft. Diese Phase aller postkommunis-tischen Gesellschaften zeigt sich in Albanien auf Grund seiner Geschichte prägnanter als im übrigen Osteuropa. Fünfhundert Jahre lang war Albanien unter osmanischer Herrschaft. Trotz der beachtli-chen Wachstumsraten der vergangenen Jahre von bis zu 7 Prozent gehört Albanien zu den ärmsten Ländern Europas. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Treibender Motor der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung Albaniens ist das Ziel der Integration in die Euro-päische Union. Besuchern hat das Land trotz der angespannten einiges zu bieten. Die landschaftli-chen Schönheiten Albaniens stehen den Nachbarn Griechenland und Kroatien keineswegs nach. Traumhafte Berglandschaften, Strände und Küsten, optimales Wetter für Badegäste, antike Ruinen, orthodoxe Klöster, mittelalterliche Städte und Burgen, unberührte Natur am Meer und in den Bergen, reich verzierte Moscheen und freundliche Leute. Das Aufeinandertreffen der westlichen Moderne mit den osmanischen, moslemischen und orthodoxen Traditionen ließ eine spannende Mischung entste-hen. Wer aus den, leider meist schmutzigen, Städten herauskommt, den erwartet eine urtümliche und unberührte Landschaft, herzliche und gastfreundliche Menschen, die trotz ihres schwierigen Lebens immer sehr glücklich wirken……..
Erste Station unserer Reise wird das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Zentrum, die Hauptstadt Tirana sein. In Saranda werden wir durch den Besuch eines Schulamtes und der Sozial-behörde einen Einblick in den Lebensalltag gewinnen. Danach erwartet uns Butrint: die Ruinenstadt gehört als erste albanische Sehenswürdigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weitere Programmpunk-te werden u. a. ein Treffen mit Vertretern der moslemischen Minderheit der Aleviten, der Besuch einer Dorfschule und die Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebes sein.
1. Tag Anreise
Flug von Deutschland nach Tirana. Empfang durch unseren Reiseleiter/in. Transfer zum Hotel in Tira-na. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang.
2. Tag Kruja
Fahrt nach Kruje, eine historische Stadt in Mittelalbanien.
3. Tag Tirana- Durres-Berat
Fahrt nach Durres. Ein Stadtrundgang beginnt meist mit dem Erklimmen der Burg. Wir laufen weiter durch die verwinkelte Altstadt und besuchen die Moschee.
4. Tag Berat-Gjirokaster-Saranda
Am Morgen Fahrt nach Gjirokastra, auch bekannt unter dem Namen „Stadt der Steine“. Auf dem Weg nach Saranda Halt am „Blue Eye“. Übernachtung und Abendessen in Saranda.
5. Tag Saranda
Gänztägige Stadtbesichtigung in Saranda.
6. Tag Saranda - llogara – Vlora
Fahrt nach Vlora. Stadtbesichtigung und im Anschluss Wanderung durch den Llogara-Nationalpark.
7. Tag Vlora – Apollonia – Ardenica – Durres
Fahrt von Vlora über Apollonia nach Ardenica. Dort besuchen wir eine Dorfschule und treffen die Schulleitung. Am Abend Ankunft in Durres.
8. Tag Heimreise
Transfer zum Flughafen und Verabschiedung. Rückflug nach Deutschland.




