Balkan - Honig & Blut
Balkan, Verbindung zwischen Ost und West. Sammelbecken alter Kulturen und Zivilisationen und zugleich charmante Mischung aus einem bunten Völkergemisch. Die Geschichte des Balkans ist von schweren Zeiten geprägt, Diktatur und Kriege beschädigten über Jahrzehnte Infrastruktur und Image dieser Region. Geschehen, die natürlich allerorts noch sichtbare Spuren hinterlassen haben. Aber der Balkan erholt sich, ist dynamisch und schreitet mit großen Schritten und festem Willen auf die Europäische Gemeinschaft und deren Werte-Kanon zu. Eine große Chance für die ganze Region.
Die jüngsten Mitglieder der europäischen Völkerfamilie sind Montenegro und Kosovo. Mazedonien und Albanien gelten als potentielle EU-Kandidaten. Während dieser Bildungsreise erkunden Sie diese Länder des West-Balkans.
Sie beginnen diese Reise in Albanien mit der Hauptstadt des potentiellen EU-Kandidaten. Das Land befindet sich noch immer in der Übergangsphase zu Demokratie und Marktwirtschaft. Trotz der beachtlichen Wachstumsraten gehört Albanien zu den ärmsten Ländern Europas. Nächstes Ziel Ihrer Reise ist Montenegro, ein Land, das nach seinem Ausscheiden aus der Föderation mit Serbien mit politischen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat, dennoch aber mit großen Schritten auf den Status als EU-Kandidat zueilt. Auf der großartigen Gebirgsstraße fahren Sie in das Kosovo, dessen Unabhängigkeit von Serbien noch immer umstritten ist. In Pristina, der Hauptstadt, stehen die Themen Unabhängigkeit und internationale Anerkennung im Mittelpunkt. Weiter geht es nach Mazedonien, einem Land mit komplexer Bevölkerungsstruktur. In der Hauptstadt erkunden Sie zahlreiche Kulturdenkmäler aber Sie gehen auch den politisch-gesellschaftlichen Aspekten nach. Das Land hat eine reale EU-Perspektive, doch ist der alte Streit mit Griechenland um den Staatsnamen noch immer nicht beigelegt. Die Route führt dann zurück nach Albanien.
Die gesamte Region wird Sie durch seine vielfältige Kultur, seine natürliche Schönheit der großartigen Landschaften und seine warmherzigen Menschen mit ihrer Gastfreundschaft überzeugen. Kulinarische Schmankerln wie der berühmte Sljivovica (Pflaume-Kognak), das Cevapcici (ähnlich dem türkischen Kebbab), das Pecenje ispo saca (traditionell geröstetes Fleisch), und der Prsuta (geräucherter Schinken) verwöhnen Sie ganz selbstverständlich am Wegesrand einer solchen Reise und zaubern unvergessliche Erlebnisse.
Herzlich willkommen auf dem Balkan!
1. Tag: Anreise
Linienflug nach Tirana in Albanien. Nach der Ankunft begrüßt Sie Ihr Reiseführer. Es folgt der Transfer zum vorgesehenen Hotel. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang, der beim Skanderbeg-Platz beginnt. Dieser große Platz im Stadtzentrum wird von Hotels, dem Kulturpalast, dem Rathaus, dem Ensemble der Ministerien, der Nationalbank und dem Nationalmuseum mit seinem patriotischen Mosaik umgeben. In der Mitte steht ein Reiterstandbild des Nationalhelden Skanderbeg. Daneben die alte Et’hem-Bey-Moschee und der Uhrturm. Das ganze Stadtzentrum mit Skanderbeg-Platz und Ministerien, Boulevard bis zur Universität und umliegende Gebäude wurde von den Italienern in den 30er Jahren angelegt. Nach den Ministerien passiert man die Nationalgalerie. Dahinter liegt die Kalaja (Burg) und das Parlament. Folgt man dem Boulevard weiter und überquert das Flüsschen Lana, kommt man zur Pyramide, dem ehemaligen Hoxha-Museum. Nach einigen weiteren Regierungsgebäuden gelangt man am Ende des Boulevards zum Hauptgebäude der Universität. Am gleichen Platz liegt noch das Archäologische Museum. Gleich hinter der Universität beginnt der Große Park, wo man auch ein paar Restaurants findet. Südlich der Lana kommt man durch ein Villenviertel, in dem sich heute viele Bars und Hochhäuser breit machen. Abendessen in traditionellen Restaurant und Übernachtung im Hotel.
2.Tag: Tirana – Shkodra - Budva (245 km)
Früh geht es heute in Richtung Norden nach Shkodra, am gleichnamigen See. Diese Stadt gilt als die heimliche Hauptstadt Albaniens. Interessant ist der reizende Markt (vorbehaltlich des Zeitplanes). Bauern in ihren ländlichen Trachten kommen hierher – zum Teil nach langer Reise von den Bergen – um in der Stadt ihre Produkte zu verkaufen. Spaziergang durch die Altstadt mit ihren klassizistischen Häusern und der neu renovierten Kathedrale. Besuch der Kalaja e Rozafës (Festung Rozafa), von dort aus hat man einen sagenhaften Blick über das Geflecht der Flüsse Drin und Buna, den Shkoder-See, die Berge und die Stadt. Anschließend geht es über die albanisch-montenegrinische Grenze. Erster Halt nach dem Grenzübertritt zu Montenegro ist am heutigen Tage die Stadt Ulcinj. Die einstige Seefahrerstadt besitzt eine Zitadelle, die zugleich heutiges Stadtmuseum ist. Nach dem Besuch der Zitadelle geht es zu einem Spaziergang in das montenegrinische mittelalterliche Städtchen Budva. Gespräch mit einem jungen montenegrinischen Schriftsteller Herrn Nastasimir Miško Franović. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Budva.
3. Tag: Kotor - Podgorica (155 km)
Am Morgen führt die Fahrt nach Kotor. Dort besichtigen Sie zuerst die reizende Altstadt bevor es über eine Serpentinstraße auf die Hochebene nach Getinje, der alten Hauptstadt Montenegros, geht. Sie besuchen bei Ihrem Rundgang den Palast von König Nikola, die Befestigungsmauern, die Carev-Brücke, die mit Unterstützung des Russischen Kaisers Alexander III errichtet wurde, der Moštanica-Brücke, die zu den ältesten Römerbrücken von Montenegro gehört, die Vukov- und Gordin-Brücken, den Tempel von St. Vasilija Ostroškog, das Kloster von St. Luka und die St. Arhanđela Mihaila Kirche. Weiterfahrt nach Podgorica. Abendessen und Übernachtung in Podgorica.
4. Tag: Podgorica – Kolaschin (65 km)
Podgorica ist mit 173.000 Einwohnern die Hauptstadt des Landes. Sie liegt in der Ebene an den Flüssen Ribnica und Moraca. Lange hieß die Stadt "Titograd", auch als die Zeit Titos schon längst vorüber war. Alles wirkt recht nüchtern, und immer noch wird emsig gebaut. Schon die alten Römer hatten hier eine Siedlung namens Bisiminium. Der Name "Podgorica" taucht um 1360 auf. Die Altstadt des ehemaligen Podgorica wurde im Krieg, 1944, teilweise zerstört, blieb teilweise auch erhalten: mit ihren Moscheen, dem ungewöhnlichen Uhrturm aus dem 18. Jahrhundert, einer türkischen Festung und einer erstaunlich stabilen römischen Wasserleitung. Während der Stadtbesichtigung besuchen Sie auch eine Moschee. Hier haben Sie die Gelegenheit mit ortsansässigen Muslimen über deren Alltag und Ausübung ihrer Religion zu sprechen. Nachmittags verlassen Sie die Hauptstadt Montenegros und fahren durch die atemberaubende Schlucht des Flusses Moraca, um das gleichnamige Kloster Moraca zu besuchen. Dieses Kloster wurde 1252 von Fürst Stefan, einem Sohn von Vukan Nemanjić undd Enkel des Begründers des mittelalterlichen serbischen Herrschergeschlechts der Nemanjiden, Stefan Nemanja, gegründet. Zusammen mit dem Kloster ostrog und dem Kloster Piva ist das Kloster Morača eine der meist besuchten kulturellen und religiösen Stätten Montenegros. Weiterfahrt zur kleinen Stadt Kolaschin, einem Wintersportzentrum. Abendessen und Übernachtung in Kolaschin.
5. Tag: Kolaschin – Mitrovica - Pristina (215 km)
Heute führt Ihr Weg in Richtung Nord-Westen nach Kosovo. Unterwegs besuchen Sie bei Berane noch das Kloster Djurdjevi Stupovi, welches nach einer Inschrift zufolge, die an dem Westportal gefunden wurde, 1170/71 fertig gestellt wurde. Die UNESCO hat es bereits in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das Kosovo-Programm beginnt mit dem Besuch der Stadt Mitrovica, welche zu einer recht traurigen Berühmtheit gelangte. Die Brücke von Mitrovica über den Ibar-Fluss ist zum Symbol ethnischer Spannungen im Nachkriegskosovo geworden. Sie teilt die Stadt in einen serbischen Norden und einen albanischen Süden. Zu jugoslawischer Zeit war Mitrovica eine stolze Bergbaustadt, in der Albaner und Serben Seite an Seite in der Mine und in den Fabriken des Metallurgie-Giganten Trepca arbeiteten. Heute ist Mitrovica leider eine sterbende Stadt. Im mittelalterlichen Kern gibt es noch einige schöne Monumente, wie die im 14.Jh. erbaute serbisch-orthodoxe Kirche Sankt Dimitri, die Sie besuchen werden, falls es die auf beiden Seiten der Brücke positionierte KFOR Wache erlaubt, mit dem Bus über die Brücke in den serbischen Stadtteil zu fahren. Einen weiteren Halt legen Sie Richtung Hauptstadt fahrend, am Grab von Sultan Murad II und anschließend am berühmten Amselfeld (Schauplatz der Schlacht 1389), ein. Über den Stadtring von Pristina fahrend, erreichen Sie ein wahres Kleinod, das serbisch-orthodoxe Gracanica Kloster. Der Entschlafung der Heiligen Mutter Gottes geweiht und Dank seiner einzigartigen Architektur, zählt es zu den berühmtesten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche. Die mit fünf Kuppeln versehene byzantinische Kirche beeindruckt auch aufgrund der beeindruckenden Fresken im Kircheninneren. Das 1311 vollendete christliche Gotteshaus fungierte in der Zeit der Türkenherrschaft als wichtiges Kulturzentrum. Seit dem Jahre 2006 steht es auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO. Ankunft in Pristina am Abend. Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Pristina – Peja (Pec) (88 km)
Pristina ist das administrative, kulturelle und ökonomische Zentrum des Kosovo. Sie erlebte vor allem in der Zeit der osmanischen Herrschaft im 14. und 15. Jahrhundert ihre Blütezeit. Die Türken bauten Moscheen, Karawansereien, Brunnen und Bewässerungsanla-gen und richteten in ihr Verwaltungszentrum ein. Im 17. Jahrhundert wurde Pristina durch Brände und den österreichisch-türkischen Krieg stark zerstört. Leider ist daher heute von den einstigen Bauten im orientalischen Stil wenig erhalten geblieben. Die vielen Wohnblocks und Hochhäuser machen es zudem unmöglich, sich das einstige Flair von damals vorstellen zu können. Zuerst steht heute der Besuch der Polizeischule im Kosovo an. Die zukünftigen Polizisten werden nach deutschen Maßstäben ausgebildet. Weiter erwartet Sie ein Gespräch beim „Press and Public Information Office EULEX Kosovo. Thematisiert wird dabei die allgemeine Lage des Landes. Auch der Besuch der katholischen Kirche Nene Teresa und ein Gespräch mit dem katholischen Bischof von Kosovo Msgr. Dod Djerdji ist Teil des heutigen Programms. Ihre Stadtbesichtigung beginnt mit einem Spaziergang durch die Altstadt. Nach ein paar Minuten kommen wir in die Nene-Tereze-Straße zum Skandeberg-Monument und zum Regierungsgebäude. In der Altstadt mit ihren engen Gassen trifft man auf mehrere beeindruckende Moscheen. Über Klina geht es dann am Nachmittag nach Peja weiter. Abendessen und Übernachtung.
7. Tag: Peja – Prizren - Skopje (170 km)
Peja, eher unter dem Namen Pec bekannt, liegt in einer malerischen Landschaft und beherbergt mit dem Pat-riarchenkloster das für die serbisch-orthodoxen Christen wohl bedeutendste Bauwerk. Erbaut wurde die Anlage aus drei miteinander verbundenen Kirchen vermutlich im 11.Jh. und hat die Zeit sehr gut überstanden. Die Apostelkirche ist der jüngste Abschnitt aus dem 13.Jh., die Kirche St. Demetrius aus dem Anfang des 14.Jh. wurde daran gebaut und zuletzt die Jungrauenkirche mit der Nikolauskapelle. Der Komplex beherbergt beeindruckende Fresken, anhand derer sich die Entwicklung der serbischen Malerei vom 13. bis zum 16.Jh. verfolgen lässt. Hinzu kommen ein Ikonen-Schatz mit Exemplaren aus dem 14. bis 19.Jh. und viele illustrierte Handschriften in altkirchenslawischer Sprache. Im März 2009 ließ Bischof Artemije das Kloster rot anmalen, um es „besser sichtbar zu machen“. Im Anschluss besuchen Sie auch die St.-Katharina-Kirche, die das katholische Zentrum der hiesigen Bewohner ist. Etwa 15 km südlich von Peja besuchen Sie außerdem das serbisch-orthodoxe Kloster Visoki Decani aus etwa zeitgleicher Bauphase. Im Kloster steht der Sarg des König Stefan Uros III Decanski direkt vor der berühmten Ikonastase aus byzantinischer Zeit, was unglaublich viele Pilger anzieht. Beide Klöster zählen seit 2004 zum Unesco Weltkulturerbe. Weiterfahrt nach Prizren, eine altertümliche Stadt mit orientalischem Flair. Ihr Stadtrundgang führt zuerst über eine türkische Steinbrücke, genannt Ura e Gurit (Albanisch) oder Tas Köprüsu (Turkisch), sie überspannt den Fluss Lumebardhi/Bistrica e Prizrenit/Prizrenska Bistrica. Besuch der serbisch-orthodoxe Muttergotteskirche Ljeviška in Prizren, sie ist die einzige erhaltene mittelalterliche serbische Stadtkathedrale. Sie wurde ab dem Jahr 1306 errichtet und enthält Wandmalereien höchster Qualität. Im Juli 2006 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. In der Stadt sind unter anderem auch die Gazi Mehmet Pascha und die Sinan Pascha Moscheen, sowie das türkische Hamam (Bad) zu besichtigen. Je nach Zeitablauf erfolgt ein Treffen mit dem Sprecher des Hauptquartiers der Deutschen Einheit der KFOR. Weiterfahrt zum Grenzübergang nach Skopje, der Hautstadt Mazedoniens. Abendessen und Übernachtung in Skopje.
8. Tag: Skopje
Am Morgen beginnen wir mit dem Besuch des Gemeinderates und sprechen über das hiesige Integrationsprojekt zwischen Christen und Moslems und erörtern die Entwicklungsmöglichkeiten. Im Anschluss erfolgt der Besuch einer Roma-Schule und ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Roma-Gemeinde „Schutka“. Auch der Besuch einer deutschen Hilfsorganisation, die über ihre Arbeit berichten wird. Anschließend begegnen Sie dem bosniakischen Schriftsteller, Philosoph und Politologen Ferid Muhic, der während des Bosnienkrieges nach Skopje emigrierte. Am Nachmittag stehen im Mittelpunkt des Rundgangs durch die Altstadt die Erlöserkirche mit dem geschnitzten Ikonostas, die Festung „Kale“, die Mustafa-Pascha-Moschee, die Kurschumli Han (bleierne Herberge), der Bit Pazar (Flohmarkt) mit seinen malerischen Gassen, das Daut Pascha Hamam, die türkische Steinbrücke - das Wahrzeichen von Skopje, im neuen Stadtteil der Hauptplatz mit den zahlreichen neu errichteten Denkmälern aus der älteren und jüngeren Geschichte Mazedoniens, die Promenaden-straße „Makedonija“ mit dem Gedenkhaus von Mutter Theresa, der alte Bahnhof, dessen Trümmer-Museum an das schwere Erdbeben 1963 erinnern. Abendessen und Übernachtung in Skopje.
9. Tag: Skopje – Tetovo – Ohrid (185 km)
Am frühen Morgen Fahrt in die reizvolle Umgebung von Skopje zum Stausee und der Schlucht Matka, welche der Fluss Treska bildet. Tief in die Schlucht, am Ufer des Stausees steht malerisch die kleine Kirche des heiligen Andreas mit den gut erhaltenen und wunderschönen Wandmalereien. Ihre Reise führt nun nach Tetovo. Die Stadt ist geprägt durch die zahlreichen ethnischen Konflikte, die im Jahr 2001 einen Kleinkrieg in Mazedonien auslösten. Überreste der osmanischen Herrschaft sind noch in Form der Bunten Moschee und eines Derwischklosterkomplexes erhalten. Besuch der malerische Moschee und des Klosters, das vom Bektaschi Orden geleitet wird. Die Bektaschi, die geschichtlich eng mit den Janitscharen verknüpft sind, praktizieren (oft jedoch nur nach außen hin) unislamische Bräuche, wie beispielsweise den Genuss von Alkohol oder Gottesdienste ohne geschlechtliche Trennung. Gespräch mit dem Oberhaupt des Ordens Baba Edmond (dessen Sitz in Pristina ist). Die heutigen Gebäude stammen aus dem späten 19. Jh. Seit 1993 haben Derwische wieder Zugang zum Kloster. Über den Nationalpark Mavrovo und die in Karl May’s Abenteuerbuch “Durch die Schluchten des Balkans” erwähnte malerische Schlucht des Flusses Radika, erreichen Sie das viel besuchte Mönchskloster Mazedoniens „Heiliger Johannes Bigorski“ aus dem Jahr 1021, welches von der Hauptstraße aufwärts 20 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Kurz vor der Stadt Debar erreichen wir dann das Nonnenkloster „Sveti Gjorgi Pobedonosec“ (Heiliger Georg der Siegreiche). Am späten Nachmittag erreichen Sie dann die Perle Mazedoniens – die am Ochridsee gelegene gleichnamige Stadt, welche wegen ihrer zahlreichen Kirchen noch Jerusalem des Balkans genannt wird. und den See Ohrid. Abendessen und Übernachtung in Ohrid.
10. Tag: Ohrid (70 km)
Nach dem Frühstück geht es heute zuerst entlang des Galicica-Nationalparks zum Südufer des Ohrid-Sees. Hier besuchen Sie den Kloster-komplex „Heiliger Naum“ mit der dem Erzengel-Michael geweihten Klosterkirche, in welcher sich das Grab des Heiligen befindet. Evt. auch Besuch der Quellen des Flusses Crn Drim, welcher den Ohrid See speist. Die Quellen sind mit Ruderboten durch den NP erreichbar. Rückfahrt nach Ohrid. Der Panoramablick von den weitläufigen Resten der Festung des Zaren Samuel über die Stadt Ohrid und den herrlichen See sucht seinesgleichen. Beim heutigen Stadtrundgang erleben Sie frühchristliche und mittelalterliche Kirchen, ansehnliche Wohnhäuser und Moscheen aus der Türkenzeit. Sie schmücken das einzigartige Stadtbild von Ohrid. Reicher Freskenschmuck und wertvolle Ikonen sind in den Kirchen zu bewundern; es sind u. a. die Kirche der Gottesmutter Peribleptos und die Ikonengalerie, die Burg von Kaiser Samuil, der heilige Ort Plaoschnik mit den Bodenmosaiken der frühchristlichen Basilika aus dem späten V. Jh., die neugebaute Panteleimonskirche des heiligen Klements. Die „Kirchentour“ endet mit der Besichtigung der kathedralen Kirche „Heilige Sophia“, als diese zur Kaiser Samuil’s Zeit im Mittelalter auch der Sitz des Erzbistums der orthodoxen mazedonischen Kirche war. Sie werden die Gelegenheit haben, die tausendjährigen Fresken der Sophienkirche, deren Wiederentdeckung sich als kunstgeschichtliche Sensation erwies, zu bewundern. Auf einer Felsnase über dem See thront malerisch das Kirchlein Sveti Jovan Kaneo, das Sie selbstverständlich auch besuchen werden. Abendessen mit Folkloreabend und Übernachtung in Ohrid.
11. Tag: Ohrid – Tirana (200 km)
Am frühen Morgen erfolgt die rund 3 stündige Fahrt von Ohrid nach Tirana. Am Nachmittag in Tirana steht ein Treffen im Regierungssitz/Parlament mit einem der Berater des albanischen Ministerpräsidenten und/oder mit einem Parlamentär bevor. Gesprächsthema wird die EU sein. Im Anschluss folgt noch ein Besuch einer Menschenrechtsorganisation in Tirana. Abendessen und Übernachtung in Tirana.
12. Tag: Heimreise
Je nach Flugplan Transfer zum Flughafen und Hilfe beim Check In. Linienflug nach über Wien nach Deutschland. Auf ein Wiedersehen in dieser beeindruckenden Region.
© via cultus, Änderungen vorbehalten
Leistungen:
- Linienflug mit Austrian Airlines ab/bis Stuttgart über Wien in der Economy Class incl. Flughafen- Tax und Sicherheitsgebühr (Stand 2011 Juli),
vorauss. Flugzeiten:
OS 178 Stuttgart Wien 10:15 11:40
OS 847 Wien Tirana 12:45 14:20
OS 848 Tirana Wien 15:05 16:45
OS 187 Wien Stuttgart 17:40 18:55
Änderungen vorbehalten - 11 x Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC und Frühstück (Buffet) in Hotelanlagen der guten Mittelklasse
- 11 x Abendessen (3-Gang-Menü) im Hotelrestaurant oder in ausgesuchten Restaurants in den jeweiligen Städten (exkl. Getränke)
- 1 traditionelles Abendessen (3-Gang-Menü) mit Folkloregruppe und Musik in Ohrid (exkl. Getränke)
- Transfers und Tagesausflüge lt. Beschreibung im modernen Fernreisebus (der Gruppengröße entsprechend)
- Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise
- sämtliche Eintrittsgelder laut Programm
- Besuche und Begegnungen politischer und gesellschaftlicher Art lt. Programm
- nationale und lokale Steuern (ausg. unplanmäßige Erhöhungen für 2012 und dem Veranstalter bei Vertragsabschluß noch nicht bekannten Zusatzsteuern)
Nicht im Reisepreis enthalten / Optional:
- Mittagessen (zubuchbar ca. 15 € / Tag); Getränke zu den Mahlzeiten
- persönliche Ausgaben
- Trinkgelder
- Reiserücktrittsversicherung Basisschutz (mit 20 % Selbstbehalt) im Rahmen einer Gruppenversicherung mit 2,2 % des Reisepreises
- Reiseabbruch– und Krankenversicherung vermitteln wir Ihnen gern
Reisepreis:
€ 925,00 /pro Person im DZ bei 30 Vollzahlern
€ 965,00 /pro Person im DZ bei 25 Vollzahlern
€ 995,00 /pro Person im DZ bei 20 Vollzahlern
Einzelzimmerzuschlag € 210.00
Preise gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit!
Reisezeit:
09.05. – 20.05.2012 & 03.10. – 14.10.2012
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen




