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Bal Kan - Honig und Blut

Balkan, Verbindung zwischen Ost und West. Sammelbecken alter Kulturen und Zivilisationen und zugleich charmante Mischung aus einem bunten Völkergemisch. Die Geschichte des Balkans ist von schweren Zeiten geprägt, Diktatur und Kriege beschädigten über Jahrzehnte Infrastruktur und Image dieser Region. Geschehen die natürlich allerorts noch sichtbare Spuren hinterlassen haben. Aber der Balkan erholt sich, ist dynamisch und schreitet mit großen Schritten und festem Willen auf die Europäische Gemeinschaft und deren Werte-Kanon zu. Eine große Chance für die ganze Region.

Ihr erster Reiseabschnitt führt Sie in die Länder Albanien und Mazedonien.

Die Republiken Albanien und Mazedonien sind noch ein echter Geheimtipp für interessierte Reisende. Natur und Menschenhand haben hier eine einmalige Szenerie für Ihre Reise geschaffen. Begegnen Sie dem Erbe Alexander des Großen, des byzantischen und osmanischen Reiches, den Spuren der Kreuzzüge und auch der christlichen Spuren des Apostels Paulus. Die Illyrier, so heißt es im Römerbrief, soll er zum Glauben Christi bekehrt haben. Während der osmanischen Herrschaft wurde die Bevölkerung islamisiert, durch das strikte Religionsverbot des kommunistischen Systems jedoch, war die Bevölkerung ende des 2. Jahrtausends größtenteils atheistisch. Heute kann sich besonders die Orthodoxe Kirche über einen großen Zulauf erfreuen.

Es lohnt sich eine Reise in diese aufstrebenden, fast unberührten Regionen. Die verschwenderische Vielfältigkeit wird Sie in ihren Bann ziehen. Naturbelassene Wälder, Flüsse, Seen und Geysire. Eine große Fülle kultur- und kunstgeschichtlicher Schätze wartet darauf wieder entdeckt zu werden. Neben den Ausgrabungen der Antike und den Moscheen der Türkenzeit sind es vor allem die mittelalterlichen Fresken und Ikonen in Kirchen, Klöstern und Museen, die einzigartig in der Welt der Kunstkenner sind. Die byzantinische Malerei hat hier in den Schluchten des Balkans und in der Klarheit und Lichtfülle des Ohrid-Sees ihren Höhepunkt gefunden. Traditionelle Dörfer mit herzlichen Menschen und erstaunlich kosmopolitische Städten warten auf Sie.

Der gesamte Balkan wird Sie durch seine vielfältige Kultur, seine natürliche Schönheit der großartigen Landschaften und seine warmherzigen Menschen mit ihrer Gastfreundschaft überzeugen.

Herzlich willkommen auf dem Balkan!

 

Beschreibung:

1. Tag Montag, den 10.05.2010: Anreise
Linienflug mit der Lufthansa von München nach Tirana in Albanien (LH3396 10.30-12.10 Uhr). Nach der Ankunft begrüßt Sie Ihr Reiseführer. Es folgt der Transfer zum vorgesehenen Hotel.. Die quirlige Hauptstadt Albaniens hat den kommunistischen Mief gekonnt beiseite geschoben. Es entstehen laufend neue imposante Hochhäuser und sorgen für pulsierendes Stadtfeeling. Neue Entwicklungen und Trends machen sich in den viel zu eng gewordenen Strassen breit und die Metropole dehnt sich weit über das ursprüngliche Gebiet aus. Der alte Stadtkern liegt malerisch am Fuß der Berge und zahlreiche Grünflächen sorgen für ein pittoreskes Flair. Zum Meer sind es nur 30 km und so zieht es viele Städter am Wochenende zum Kurzurlaub an die schöne Küste. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang, der beim Skanderbeg-Platz beginnt. Dieser große Platz im Stadtzentrum wird von Hotels, dem Kulturpalast, dem Rathaus, dem Ensemble der Ministerien, der Nationalbank und dem Nationalmuseum mit seinem patriotischen Mosaik umgeben. In der Mitte des Platzes steht ein Reiterstandbild des Nationalhelden Skanderbeg. Daneben die alte Et’hem-Bey-Moschee und der Uhrturm. Das ganze Stadtzentrum mit Skanderbeg-Platz und Ministerien, Boulevard bis zur Universität und umliegende Gebäude wurde von den Italienern in den 30er Jahren angelegt. Nach den Ministerien passiert man die Nationalgalerie. Dahinter liegt die Kalaja (Burg) und das Parlament. Folgt man dem Boulevard weiter und überquert das Flüsschen Lana, kommt man zur Pyramide, dem ehemaligen Hoxha-Museum. Nach einigen weiteren Regierungsgebäuden gelangt man am Ende des Boulevards zum Hauptgebäude der Universität. Gleich hinter der Universität beginnt der Große Park, wo man auch ein paar Restaurants findet. Südlich der Lana kommt man durch ein Villenviertel, in dem sich heute viele Bars und Hochhäuser breit machen. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

2. Tag Dienstag, den 11.05.2010: Tirana – Elbasan – Struga - Skopje
Früh am Morgen fahren Sie über Elbasan, dem antiken Scampa an der Via Egnatia, nach Mazedonien. Am schönen Ohrid-See entlang geht es dann über Struga, der Stadt der Brücken, weiter in Richtung Mavrovo Nationalpark, entlang des Flusses Crni Drim durch die atemberaubenden Schluchten des Balkans. Zwischen Struga und Tetovo liegen versteckt die Kloster Sveti Gjorgji Probedonoset (Frauenkloster) und das Klosters Sveti Jovan Bigorski, die zu einem Verwaltungsbereich gehören. Das Kloster Bigorski stammt aus dem 11. Jh. und gilt als einer der Höhepunkte mazedonischer Klosterkultur. Die prächtige Ikonostase mit dem heiligen Jovan beschützen sechs Mönche, die derzeit das Kloster bewohnen. Über Tetovo geht es dann das letzte Stück nach Skopje, der Hauptstadt von Mazedonien. Abendessen und Übernachtung in Skopje.

3. Tag Mittwoch, den 12.05.2010: Skopje
Heute dürfen Sie die Zeugen der turbulenten Geschichte der Hauptstadt der Republik Mazedonien kennen lernen. Zuerst besuchen Sie das Wahrzeichen der Stadt, die Festung Skopsko Kale und die steinerne Brücke Kameniot Most über den Vardar. Danach beginnen wir mit dem Rundgang durch Ober- und Unterstadt. Zu den Besichtigungen gehören die Kirche Sveti Spa, das St. Nikita Kloster aus dem 14 Jh., die Mustafa-Pascha Moschee, dem bunten Markt „Bit Pazar“, die Badeanlage Daut Pascha Hamam, die heute größtenteils zur Galerie umgebaut wurden und natürlich die Karawansereien. Am Nachmittag fahren Sie zuerst zu der über Skopje im Dorf Nerezi liegenden kleinen Panteleimonokirche, die durch ihre bewegenden Fresken des 12. Jahrhunderts weltberühmt wurde. Weiter geht es in das abgeschiedene Tal der Markova Reka zum Marko-Kloster. Rückfahrt nach Skopje, Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag Donnerstag, den 13.05.2010: Skopje – Prilep
Früh am Morgen verlassen wir Skopje in Richtung Osten. Zuerst führt Sie die Fahrt zu dem tief in der wildromantischen Treskaschlucht verborgenen kleinen Andreaskloster. In Staro erwarten Sie ausgezeichnete spätmittelalterliche Fresken in der Georgskirche Nagoricane und im Tal des Vardar besuchen Sie die Ausgrabungen von Stobi, die einen guten Eindruck von der römischen Provinzhauptstadt geben. Nach der Ankunft in Prilep folgt noch ein ausführlicher Spaziergang durch die kleine, aber feine türkische Altstadt. Abendessen in einem Restaurant mit typ. Folklore und Musik aus Mazedonien. Übernachtung in Prilep.

5. Tag Freitag, den 14.05.2010: Prilep – Ohrid
Von Prilep aus lohnt es sich besonders den Vorort Varos einen Besuch abzustatten. Das Kloster des Erzengel-Michael steht malerisch am Hang, die Demetrioskirche und die Nikolauskirche begeistern mit ihren schönen Fresken. Weiterfahrt nach Bitola. Viele Moscheen prägen diese Stadt. Sie besehen die am Stadtrand liegenden Ruinen der antiken Siedlung Heraclea Lyncestis mit ihren wertvollen Mosaiken. Weiterfahrt zum Prespa See nach Kurbinovo, hier versteckt sich die unscheinbare Georgskirche am Gebirgshang, doch ihre Wandmalereien sind weltbekannt (kurze Strecke mit Minibus). Nun geht es auch schon zum letzten Stück Fahrt nach Ohrid. Der Panoramablick von den weitläufigen Resten der Festung des Zaren Samuel über die Stadt Ohrid und den herrlichen See sucht seinesgleichen. Hotelbezug und Abendessen.

6. Tag Samstag, den 15.05.2010: Ohrid
Beim Stadtrundgang erleben Sie frühchristliche und mittelalterliche Kirchen sowie ansehnliche Wohnhäuser. Sie schmücken das einzigartige Stadtbild von Ohrid. Reicher Freskenschmuck und wertvolle Ikonen sind in den Kirchen zu bewundern u. a. die Kirche Sveti Kliment, die Sveti Pantelejmon, die kleinen Hospitalkirchen des Hl. Nikolaus und der Gottesmutter, die tausendjährigen Fresken der Sophienkirche, deren Wiederentdeckung sich als kunstgeschichtliche Sensation erwies. Auf einer Felsnase über dem See thront malerisch das Kirchlein Sveti Jovan Kaneo, das Sie selbstverständlich auch besuchen werden. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt über den See zu den kleinen Felsenkirchen bei Kalista. Die erste liegt über dem Kloster Sveti Bogorodica. Nur wenig weiter südlich liegt die Zweite, die Sveti Arhangel Mihail, die wahrscheinlich schon über 700 Jahre alt ist. Beide Kirchen enthalten Fresken aus dem 14. und 15. Jh.. Rückfahrt um den See nach Ohrid. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag Sonntag, den 16.05.2010: Ohrid – Korca
Die heutige Fahrt führt entlang des Galicica-Nationalparks zum Südufer des Ohrid-Sees. Hier liegt das Kloster des heiligen Naum mit der Erzengel-Michael-Kirche (beachtenswerter Schnitzikonostas). Nach Möglichkeit ( 60 Min. einfache Bootsfahrt und wetterabhängig) Besuch des Klosters Sveti Zaum mit dem Schiff. Weiterfahrt über die Grenze nach Albanien nach Korca. Unterwegs besuchen Sie in den Bergen bei Voskopoje die Kirche des Hl. Nikolla mit einzigartigen Fresken. Nach der Ankunft in Korca, Hotelbezug und Abendessen. 8. Tag Montag, den 17.05.2010: Korca – Gjirokastra - Saranda Weiterfahrt nach Gjirokastra im Süden des Landes, auch bekannt unter dem Namen „Stadt der Steine“, da die meisten Dächer der alten Häuser mit Steinen bedeckt sind. Sie fahren durch das traumhafte Hochland und die „weißen Berge“. In Gjirokastra besichtigen Sie die Burg und genießen von dort einen herrlichen Blick auf die Stadt, die wegen ihrer zauberhaften Steinhäuser unter Unescoschutz steht. Auf der Weiterfahrt nach Saranda kommen Sie an „Blue Eye“ vorbei. Hier machten die Party-Bonzen in sozialistischer Zeit Urlaub, das einfache Volk war ausgesperrt. Herrlicher Laubwald, Wasser in Hülle und Fülle und die eigentliche Sehenswürdigkeit, ein türkis schimmernder Quelltopf, aus dessen Tiefe große Mengen von Wasser hervorströmen. Übernachtung und Abendessen in Saranda.

9. Tag Dienstag, den 18.05.2010: Saranda Besichtigung von Saranda.
Die Promenade lädt zum Spazieren ein. Unweit vom Hafen finden sich Ruinen aus der Römerzeit, vermutlich von einer Synagoge. Viele Besucher stören sich auch am Bauboom der letzten Jahre. Vielen Hotelneubauten – oft noch unvollendet – prägen das Stadtbild. Im Hochsommer platzt Saranda aus allen Nähten. Auch wenn die Stadt vor allem für Badetouristen interessant ist, kommen Kulturinteressierte dank zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung nicht zu kurz. Unweit von Saranda erwartet uns Butrint. Die Ruinenstadt gehört als erste albanische Sehenswürdigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von dort scheint die Insel Korfu zum Greifen nah zu sein. Die griechische Kolonie und bedeutende römische Stadt liegt malerisch auf einer kleinen Halbinsel im Butrint-See, der über einen kurzen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Von der alten Stadt sind noch die Ruinen verschiedener Gebäude wie Wohnhäuser, Kirchen, Baptisterium und Bäder, das Theater sowie die Stadtmauer mit Toren erhalten. Das Areal ist heute bewaldet, was in einem schönen Kontrast steht zu den Überresten der antiken Stadt. Das Gebiet steht unter Naturschutz. Auf der Akropolis ist in einer venezianischen Burg aus dem Mittelalter das Museum untergebracht. Von hier aus hat man auch eine schöne Aussicht auf das tiefer liegende Theater, den Kanal, die Festung von Ali Pascha Tepelena aus dem frühen 19. Jh. am gegenüberliegenden Ufer, den See und Korfu. Abendessen und Übernachtung in Saranda.

10. Tag Mittwoch, den 19.05.2010: Saranda - Vlora - Berat
Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter zuerst nach Vlora. Die Sehenswürdigkeiten sammeln sich alle um den Unabhängigkeits-Platz. Wir besichtigen das Unabhängigkeits-Denkmal, das Grab von Ismail Qemali und die Muradi - Moschee, das Unabhängigkeits-Museum, das Historische Museum und das Ethnographische Museum. Weiterfahrt nach Apollonia, einer griechischen Ruinenstätte aus dem 6 Jh. v. Chr.. Fast 1.000 Jahre war Apollonia ein wichtiges städtisches Zentrum im epirotischen Raum. Heute steht dort noch ein orthodoxes Kloster, das wir besichtigen werden. Danach steht das alte orthodoxe Kloster von Ardenica auf Ihrem Plan, es thront auf einem Hügel über der weiten Myzeqe-Ebene. Am Nachmittag erreichen Sie dann Berat. Nach dem Hotelbezug folgt ein erster Erkundungsgang durch die Altstadt. Die schönen Häuser der reichen Kaufleute, die Wege mit Kopfsteinpflaster und die vielen hübschen Winkel sind einen Spaziergang wirklich wert. Abendessen und Übernachtung in Berat.

11. Tag Donnerstag, den 20.05.2010: Berat – Durres - Tirana
Ihr Stadtrundgang beginnt mit dem Erklimmen der Burg. Sie laufen weiter durch die verwinkelte Altstadt und besuchen zuerst die Marienkirche aus dem 18. Jh., dann die Kathedrale des Hl. Nikolaus mit dem Museum Onufri, einem berühmten Ikonenmaler. Weiter geht es zur Blachernkirche aus dem späten 13. Jh. mit einem gut erhaltenen Freskenzyklus aus dem 16. Jh.. Weiter führt unser Spaziergang durch die Altstadt am Fuße der Festung zur Königsmoschee. Weiterfahrt nach Durres, dem antiken Dyrrachium. Sie besuchen das römische Amphitheater und das Archäologische Museum. Weiterfahrt nach Tirana, Hotelbezug, Abendessen und Übernachtung.

12. Tag Freitag, den 21.05.2010: Heimreise
Je nach Zeitplan Besuch des Archäologischen Museums. Transfer zum Flughafen und Hilfe beim Check In. Linienflug mit der LH 3399 um 12.45 Uhr nach München, Ankunft 14.35 Uhr, Auf ein Wiedersehen in dieser beeindruckenden Region…

 

© via cultus GmbH Änderungen vorbehalten

 

Reisezeit:

10. bis 21. Mai 2010 12 Tage

 

Leistungen:

 

Reisepreis:

€ 1 390,00 /pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag € 210.00

 

Mindestteilnehmerzahl:

25

 

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