This Porta-generated SimpleViewer album requires Adobe Flash ver. 7 (or newer).


If you already have Flash installed, view the Flash-based album.

Otherwise, view the HTML-based album.

ISTANBUL - Weltstadt zwischen Orient und Okzident

Die Stätte von tausend mal tausend Menschen, das traurige Märchen einer wundervollen Stadt. Nah am Kollaps, doch gebaut für die Ewigkeit, präsentiert sich Istanbul dem Besucher. Taucht man ein in das Stambul, lüftet sich ein fast dreitausendjähriger Schleier, verschwinden das Menschengewimmel, der Geruch und der Lärm einer tobenden Großstadt. Es bleibt das Byzanz der Hellenen, das Konstantinopel der Römer und das Stambul der Osmanen, versteckt in den Gassen, bewahrt in den Palästen und Gotteshäusern. Hier beginnt das Märchen aus 1001 Nacht. Fremd-artige Düfte, Musik und die Gebetsrufe begleiten Sie durch die Geschichte dieser einmaligen Stadt.

1. Tag: Anreise
Flug von Stuttgart nach Istanbul. Begrüßung am Flughafen durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Transfer in das Hotel und Begrüßungscocktail. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Glanz der Vergangenheit
Frühstück im Hotel. Sie beginnen Ihre Besichtigungen in Istanbul mit der Hagia Sophia, einst die größte Kirche der Christenheit, später Mutter aller Moscheen, heute Museum ihrer selbst; und ihren städtebaulichen Gegenpol, die Sultanahmet Camii, die Blaue Moschee. Sie besuchen den Topkapi Sarayi, den alten Palast der Sultane mitsamt seiner Schatzkammer, mit dem Mantel des Propheten und natürlich dem (von Europäern) viel besungenen Harem. Auf dem Gelände liegt auch das Archäologische Museum mit beeindruckenden und Antike, mit Fayencen und dem angeblichen Sarg Alexanders des Großen. Ein unterirdischer Zauberwald aus 336 Säulen stützt seit fast 1.500 Jahren die Ziegeldecke des Yerebatan Sarayi, einst Wasserspeicher der Kaiser und Sultane.

3. Tag: Christliche Spurensuche auf den Inseln der Prinzen
Eine kurze Fahrt zum Dampfersteg, dort beginnt eine Dampferfahrt auf dem Bosporus zu den Prinzeninseln, den Inseln der verträumten Spazierwege, den Inseln der Kutschen, und der sanften Sommerbrisen, den Inseln der Pistaziensträucher und Pinienwälder. Wie eine Perlenkette reihen sie sich im Marmarameer aneinander und locken mit dem Versprechen von Ruhe und Muße. Am Ende des 8. Jahrhunderts verbannte die byzantinische Herrscherin Irene ihren Sohn auf die Inseln im Marmarameer, um an seiner Stelle den Thron zu übernehmen vielen anderen adligen Jugendlichen ging es nicht besser - verstoßene Königskinder gaben dem Archipel ihren Namen. Im 16. Jhd. wurden die meisten dieser ‘Prinzenhäuser’ von sephardischen Juden gekauft, die vor der spanischen Inquisition nach Istanbul geflohen waren. Das Archipel, im Altertum ‘Demonnesoi’ (Volksinseln) genannt, besteht aus insgesamt 9 Inseln von denen allerdings nur noch 5 bewohnt sind. Die Hauptinsel Büyük Ada (Große Insel) liegt rund 30 km und etwa eineinhalb Stunden Fahrzeit von Istanbul entfernt. Es folgt eine angenehme Fahrt auf typischen Pferdekutschen durch Pinienwälder, entlang eleganter Sommervillen. Unterwegs werden wir das Kloster St. Georg besuchen. Die Prinzeninseln waren schließlich nicht nur Orte der Verbannung. Lange waren sie auch die Inseln der Freundschaft, wo die unterschiedlichsten Sprachen (Türkisch, Griechisch, Hebräisch, Französisch und Englisch) gesprochen und alle Religionen toleriert wurden. Die ersten Sommerhäuser wurden im 19. Jhd. von wohlhabenden Griechen aus Istanbul erbaut, orthodoxe griechische Christen errichteten zahlreiche Klöster wie das berühmte St. Georg. Zurück führt der Weg durch herrliche Pinienwälder und vorbei am Haus, in dem Trotzki von 1929-1933 die Geschichte der russischen Revolution geschrieben hat. Gegen Nachmittag Rückfahrt auf dem Dampfer wieder über den Bosporus. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Orientalischer Zauber
Sie schnuppern sich quer durch den Gewürzbasar zur Neuen Moschee, der Yeni Camii, die umtost wird vom Menschentrubel, denn rund um die Galatabrücke halten zahlreiche Fährlinien und U-Bahnen. Die Rüstem Pasa Camii hingegen verbirgt sich im Gassengewimmel, eine Ruheinsel vom Treiben und weltberühmt für ihren zauberhaften Schmuck aus handgemalten Iznik-Fliesen. Sie besichtigen die Süleymaniye Camii, die prächtigste Moschee der Stadt, die der Meisterarchitekt Mimar Sinan 1550 - 57, in der Blütezeit des osmanischen Reiches errichtete. Danach gehen Sie zum Großen Basar, wo Händler in rund 4.500 Läden lautstark Schmuck, Mode, Antiquitäten und Souvenirs anbieten. Wer sich dieser Faszination entziehen kann, hat den Nachmittag zur freien Verfügung. Auf Wunsch organisieren wir einen kleinen Ausflug zur Besichtigung des Dolmabahçe-Palastes. Typisch osmanische und neo-klassizistisch westliche architek-tonische Elemente vermischen sich in der Pracht dieses “Versailles der Sultane“. Es liegt direkt am Bosporus-Ufer und ist am besten mit dem Schiff zu erreichen. Für den Abend arrangieren wir gerne eine Reservierung im Develi, einem eleganten, über die Stadtgrenzen bekannten Spezialitätenrestaurant.

5. Tag: Osmanische Eroberung
Zunächst stöbern Sie die einstige Pantokratorkirche und spätere Molla Zeyrek Camii auf, die ebenso verfallen ist wie das Viertel, in dem sie liegt. Dann gehen Sie vorbei am antiken Aquädukt des Kaisers Valens zur größten der 3.000 Moscheen Istanbuls, der Fâtih Camii, wo Mehmet II., der osmanische Eroberer (türkisch “Fâtih“) der Stadt, begraben liegt. Fâtih heißt dann auch der umliegende Stadtteil. In den Vierteln rund um die konsequent schlicht gehaltene Yavuz Selim Camii (mit tollem Blick von der Terrasse auf das Goldene Horn!) erleben Sie den vielgestaltigen Alltag moderner Türken und traditioneller anatolischer Zuwanderer. Nach einem Abstecher zu den Theodosianischen Landmauern, die Mehmet 1453 auch nach siebenwöchiger Belagerung nur durch Verrat überwinden konnte, statten Sie dem Museum in der Klosterkirche Chora einen Besuch ab und sehen byzantinische Fresken und Mosaike, die von den Amerikanern aufwendig restauriert wurden. Den Rest des Nachmittags kann, wer möchte, genutzt werden, um Leib und Seele in einem typischen türkischen Bad, dem Hamam, zu verwöhnen.

6. Tag: Bosporusfahrt
Sie kreuzen heute 1,5 Std. mit einer Linienfähre zwischen Rumeli (Europa) und Anadolu (Asien) bis hoch an das Schwarze Meer. Sie erleben Stadt und Natur, Paläste und Dörfer, Landschaft und Wasserwelt, eine der geschichtsträchtigsten und anmutigsten Gegenden und eine der meist befahrenen Wasserstraßen der Erde. In dem Fischerdorf Anadolu Kavagi haben Sie genug Zeit, die Burgruine auf dem Yusa Tepesi, dem Josuaberg, zu besichtigen und am Hafen frische Muscheln zu essen, während Sie auf die Rückfahrt warten. Den Rest des Nachmittags könnte man z. B. in Beyoglu verbummeln, wo Istanbul fast ein bisschen wie Genua wirkt. Hier pulsiert das moderne Leben rund um die bröckelnden Fassaden von Gründerzeitpalästen. Für den Abend arrangieren wir gerne eine Reservierung im Beyas, einem erstklassigen Fischrestaurant direkt am Ufer des Marmarameeres

7. Tag: Heimreise
Der heutige Stadt steht Ihnen für individuelle Aktivitäten in Istanbul zur Verfügung. Ihre Reiseleitung gibt gerne Tipps für die Gestaltung des Tages. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen von Istanbul. Rückflug nach Stuttgart.

Auf ein Wiedersehen in der Stadt der Ewigkeit…

© via cultus, Änderungen vorbehalten

Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten / Optional:

Reisepreis:
€ 980,00 /pro Person im DZ bei 15 Vollzahlern
Einzelzimmerzuschlag € 185.00


Preise gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit!


Reisezeit:
23. - 29.April 2012


Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen


E-Mail und Buchung

hoch
Fenster schließen